Heroldsberg: Drei Starts, drei Siege für Reitmeisterin Dorothee Schneider

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Dorothee Schneider und Don Cismo (© Jan Reumann)

Die Grand Prix-Prüfungen bei der Dressurgala in Heroldsberg waren fest in der Hand von Dorothee Schneider. Und dass sie Körperspannung nicht nur mit Zügeln in der Hand und Stiefeln an den Füßen kann, demonstrierte die Reitmeisterin bei der Gelegenheit auch gleich.

Zwei Pferde hatte Dorothee Schneider mit nach Heroldsberg genommen. Auf dem Oldenburger Diamond Hit-Sohn Don Cismo gewann sie erst den Grand Prix mit 72,880 Prozent und dann den Special mit 73,255 Prozent.

Platz zwei ging jeweils an Matthias Alexander Rath im Sattel von Foundation. Im Grand Prix gab es 72,020 Prozent und im Special 72,059 Prozent.

Auf dem dritten Platz wechselten sich zwei ehemalige Piaff Förderpreis-Siegerinnen ab. Im Grand Prix ging die weiße Schleife an Franziska Stieglmaier auf der zehnjährigen Damon Hill-Tochter Dauphin (70,140), im Special an Lisa-Maria Klössinger und Quam Libet (68,863).

Das zweite Pferd, das Dorothee Schneider in Heroldsberg vorstellte, war der zehnjährige Oldenburger Quaterback-Sohn Mister-C. Sie gewannen die Intermédiaire II mit 73,474 Prozent. Zweite wurde Lisa-Maria Klössinger auf Quam Libet (69,237), gefolgt von Dorothee Schneiders Schülerin Anna-Louisa Fuchs im Sattel der Rock Forever-Tochter Rihanna Forever (69,132).

Für Mister-C war es das erste Turnier unter Dorothee Schneider und die erste Prüfung mit Piaffe und Passage. Auf deutschem Boden war der Oldenburger bislang noch nicht in Erscheinung getreten. Im vergangenen Jahr ging er noch unter dem Ungarn Csaba Szokola, der ihn in der kleinen Tour beim CDI Ermelo parallel zu den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde vorstellte. Im Prix St. Georges wurden sie Siebte mit 67,794, in der Intermédiaire I Kür Neunte mit 67,583 Prozent.

Nach der Pflicht kam die Kür

Nachdem die Dressurpferde versorgt waren, tauschte Dorothee Schneider ihre Dressurstiefel gegen die Gymnastikschläppchen. Die Challenge: Heute wird voltigiert! Kai Vorberg stand in der Mitte, während Dorothee Schneider zeigte, dass sie in ihrer Vergangenheit auch mal leistungsmäßig geturnt hat. Grundsitz, Knien, Fahne – klappte alles 1A mit Sternchen! Und was ist das Geheimnis? Die Körperspannung, natürlich. Alles zum Thema lesen Sie übrigens in St.GEORG 7/2019. Jetzt am Kiosk!

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