Lier: Nächster Sieg für Spencer Wilton, Platzierungen für Timpe und Bachmann

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Super Nova und Spencer Wilton bei der EM in Göteborg 2017. (© Pauline v. Hardenberg)

An den Briten war kein Vorbeikommen im Grand Prix Special beim CDI Lier. Aber direkt dahinter behauptete sich Carina Bachmann. In der Kür gab es einen niederländischen Sieg und noch eine Schleife für Deutschland.

Auch wenn es das erste Turnier seit gut einem Jahr war für das britische Olympia-, WM- und EM-Paar Spencer Wilton und Super Nova II, verlernt haben sie nichts. 2019 musste Wilton sich einer Operation am Rücken unterziehen und hatte deshalb gleich gesagt, dass er für die Saison nicht als Championatsreiter zur Verfügung stehe. Er wolle sich stattdessen auf das kommende, also dieses Jahr und die Olympischen Spiele konzentrieren. Dorthin ist er anscheinend auf gutem Weg!

Wie schon im Grand Prix war sein De Niro-Sohn Super Nova II auch im Special das Maß der Dinge: 76,809 Prozent. Das bedeutete einen komfortablen Vorsprung zum Rest des Feldes.

Den führte mit Sonnar Murray Brown ein weiterer Brite an. Der Schüler Carl Hesters erritt sich 74,340 Prozent mit seinem Trakehner Erlentanz, den im vergangenen Jahr Charlotte Dujardin fit gehalten hatte, während Sonnar sich von einer schlimmen Verletzung erholte.

Um den britischen Erfolg perfekt zu machen, ging auch noch Platz drei auf die Insel, diesmal dank Gareth Hughes mit dem 14-jährigen Württemberger Woodstock v. Wolkentanz II (73,085).

Vierte wurde mit 72,298 Prozent die einzige Deutsche im Starterfeld, Carina Bachmann auf dem 13-jährigen Hannoveraner Toronto-Sohn Tarantino. Für die beiden war es das dritte internationale Turnier ihrer Karriere und notenmäßig ging es stets bergauf. Bei ihrem ersten FEI-Einsatz in Verden kamen sie mit 69,804 Prozent aus dem Grand Prix (Fünfte) und mit 67,447 aus dem Special (Neunte). In Oldenburg wurden es die Plätze elf (68,522) und vier (70,596). Jetzt in Lier knackten sie erstmals die 70 Prozent-Marke im Grand Prix und dann der bislang größte Erfolg für die beiden im Special.

Ann-Kathrin Lindner und Flatley wurden mit 68,468 Prozent Zwölfte in dem 15-köpfigen Starterfeld. Lisa-Maria Klössinger und Quam Libet kamen mit 63,213 Prozent aus dem Viereck, was diesmal Rang 14 bedeutete.

Grand Prix-Kür

Die Kür machten die Niederländerinnen Marlies van Baalen und Adelinde Cornelissen unter sich aus. Am Ende hatten Marlies van Baalen und ihr 14-jähriger Johnson-Sohn Ben Johnson mit 78,155 Prozent die Nase vorn. Adelinde Cornelissen erhielt mit Aqiedo, der auch fast ein Jahr lang Turnierpause hatte, 77,560 Prozent, Rang zwei.

Dahinter reihte sich Frankreichs Camille Cheret Judet auf Duke of Swing als Dritte ein mit 75,580 Prozent. Vierter wurde Thomas Goode für Großbritannien auf dem Gribaldi-Sohn Dior (75,410 Prozent).

Über Rang sechs der 15 Teilnehmer konnte sich Andrea Timpe mit dem Oldenburger Don Darwin v. Don Schufro freuen (73,960).

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