München: Dilenzio darf nach Frankfurt

Dilenzio und Ursula Wagner

Die zweite Etappe zum Finale des Louisdor Preis in Frankfurt hat heute in München stattgefunden. Der Sieger konnte auch schon die Einlaufprüfung am Donnerstag für sich gewinnen: Dilenzio unter Ursula Wagner.

Nach dem Sieg in der Einlaufprüfung ging es für den Duino-Sohn im Heimatstall erst einmal auf die Weide, den Freitag nutzte seine Reiterin für einen entspannten Ausritt. Nach diesem Wellness-Programm zeigte der neunjährige Fuchs heute was für ein Sportler in ihm steckt. Die Passage war trotz des warmen Wetters, das bei vielen Pferden an Kraft und Ausdauer zehrte, energisch und auch die Zweier-Wechsel waren wieder kraftvoll ins vorwärts gesprungen. Die internationale Richterin Katrina Wüst lobte die hohe Versammlungsfähigkeit und den Schwung des Wallachs. Nur an den Piaffen müsste Ursula Wagner noch etwas arbeiten, so die Richterin. Ursula Wagner, die sich der Ausbildung junger Pferde widmet, weiß um diese Aufgabe und hatte Anfang des Jahres einen Kurs bei Co-Bundestrainer Johnny Hilberath besucht. Seitdem sei die Piaffe schon besser geworden – die Ausbilderin wird bis zum Frankfurter Festhallenturnier noch fleißig weiter trainieren. Auf der Anzeigetafel erschienen am Ende der Vorstellung 71,744 Prozent.

Platz zwei ging wie bereits am Donnerstag an Fabienne Lütkemeier und den Zweibrücker Wallach Fiero (69,721 Prozent). Seit zwei Jahren hat die Reiterin aus Paderborn den Zehnjährigen unter dem Sattel. Katrina Wüst bezeichnete den Rappen als funktionell und bergauf-konstruiert mit auffallend schöner Trabarbeit und guter Galoppade. Im Schritt hat sich der Fürst Heinrich heute etwas festgehalten, ansonsten erlaubte er sich nur kleine Fehler wie beispielsweise einzelne Taktfehler im Trab. Fabienne Lüttkemeier war sehr zufrieden Fiero, nur machte auch ihm das Wetter etwas zu schaffen, sodass ihm in manchen Lektionen etwas die Kraft ausging.

Michael Klimke war mit zwei Pferden in der Prüfung vertreten: Mit dem neunjährigen Djamba Djokiba machte er den Auftakt, mit dem zehnjährigen Harmony’s Depardieu bildete er den Abschluss. Mit „Djamba“ belegte er Rang drei (68,628 Prozent) und verpasste so haarscharf die Möglichkeit, am Finale des Louisdor-Preises teilzunehmen. Klimke hat den Westfalen seit er vierjährig und gerade angeritten war, heute startete er mit ihm seinen ersten Grand Prix. Katrina Wüst überzeugte vor allem der Schwung des Pferdes, dieser müsse aber gerade in den stark versammelten Lektionen wie Pirouetten und Piaffe noch mehr unter Kontrolle gebracht werden, so die internationale Richterin. Klinke selbst war mit den Pirouetten heute zufrieden, auch in der Piaffe seien gute Tritte dabei gewesen, so der Rechtsanwalt.

Mit Harmony’s Depardieu platzierte er sich mit 68,047 Prozent auf Platz vier.

Alle weiteren Ergebnisse finden Sie hier.

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