Olympia 2020: Dressurreiter aus Brasilien und Südafrika verpassen Qualifikation – Glück für Österreich und Frankreich

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Morgan Barbançon Mestre (FRA) und Sir Donnerhall II sind derzeit das beste französische Paar. Sie trainieren mit Dorothee Schneider. Seitdem geht es stetig aufwärts. (© Pauline von Hardenberg)

Der heutige Grand Prix beim Weltcup-Turnier in Mechelen war die letzte Chance für die Reiter aus Brasilien und Südafrika, sich das Teamticket für die Olympischen Spiele in Tokio zu sichern. Sie haben die Chance verpasst. Davon profitieren nun zwei europäische Staaten.

Um als Mannschaft bei den Olympischen Spielen antreten zu dürfen, müssen die Nationen drei Reiter stellen, die zweimal mindestens 66 Prozent in einem Grand Prix erreicht haben, bei dem wenigstens ein Fünf-Sterne-Richter am Tisch saß (und mindestens 66 Prozent gegeben hat), der nicht aus ihrem Land kommt.

Sowohl aus Brasilien als auch aus Südafrika kamen zwei Reiter, die die obigen Bedingungen erfüllt haben. Aber Reiter Nummer drei ist das nicht gelungen. Damit ist der Tokio-Traum für diese Länder zumindest auf dem Dressurviereck ausgeträumt.

Anders bei Österreich und Frankreich. Dadurch, dass nun zwei Teamstartplätze frei werden, kommen diese beiden Nationen zum Zug, die sich zuvor nicht aus eigener Kraft hatten qualifizieren können. Auf einen Start in Tryon, der ersten Gelegenheit, haben sie verzichtet. Bei den Europameisterschaften in Rotterdam waren sie als Zehnte und Zwölfte nicht gut genug.

Quelle: Eurodressage

 

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