Pony-EM Bishop Burton: Klarer Sieg für Deutschlands U16-Dressurreiter

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Moritz Treffinger und Top Queen H beim Wiesbadener Pfingstturnier. (© von Korff)

Sie haben es wieder einmal geschafft! Das deutsche Pony-Dressurquartett hat geliefert und den Mannschaftstitel bei den Europameisterschaften in Bishop Burton (GBR) geholt. Und das mit Weile.

Den Grundstein für den Erfolg legten bereits gestern Jana Lang auf Cyrill und Julia Barbian mit Der Kleine König. Jana Lang kam mit 74,514 Prozent aus dem Viereck, was nun im Endeffekt das drittbeste Ergebnis ist. Julia Barbian reihte sich mit Der Kleine König direkt dahinter ein mit 74,343 Prozent. Bereits damit hatte die deutsche Mannschaft einen komfortablen Vorsprung. Aber noch war nichts entschieden.

Heute war es an Moritz Treffinger auf Top Queen H und Lucie-Anouk Baumgürtel mit Massimiliano den Sieg perfekt zu machen. Das gelang überzeugend. Zumindest bei Moritz. Der 15-Jährige, der in Bishop Burton seine EM-Premiere gibt, gönnte sich zum Einstand eine starke 77,429 Prozent-Runde und wurden von allen Richtern auf Rang eins gesetzt.

Das Streichergebnis lieferten Lucie-Anouk Baumgürtel und Massimiliano mit 72,286 Prozent. Damit wurden die Titelverteidiger in beiden Einzelentscheidungen nur Siebte in dieser Aufgabe. Allerdings waren sie auch bei der EM 2017 mit „nur“ 72,769 Prozent aus dem Viereck gekommen und haben danach alles abgeräumt. Insgesamt kam das Team auf 226,286 Punkte.

Silber nach Dänemark, Bronze in die Niederlande

Die Silbermedaille sicherten sich die Dänen mit 219,028 Zählern, dicht gefolgt von den Niederlanden mit 218,715 Punkten. Stärkstes dänisches Paar waren Alexander Yde Helgstrand, der Sohn von Andreas Helgstrand, und der im Rheinland gezogene Adriano B mit 75,371 Prozent und dem zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Bei den Niederländern lieferten Micky Schelstraete und Elin’s Noncisdador mit 73,829 Prozent an fünfter Stelle das Topergebnis des Teams.

Starker Auftakt für die Buschis

Für die Vielseitigkeitsreiter stand heute der erste Teil der Dressur auf dem Plan. Und auch hier sieht es gut aus für die Deutschen. Jana Lehmkuhl und Veith liegen mit 24,60 Minuspunkten in Führung, gefolgt von Sophia Rössel auf Camillo WE mit 26,50 Minuspunkten. Einen schwarzen Tag hatten hingegen die Preis der Besten-Sieger Helena Bottermann und Nibelungenstern erwischt. Mit 41,70 Minuspunkten sind sie aktuell Letzte. Morgen geht es um 12.30 Uhr weiter mit Teil zwei der Dressur. Anna Schulte-Filthaut ist erste deutsche Reiterin um 12.37 Uhr mit Classic Malina.

Zwei Nullrunden für Deutschland

Auch wenn an der Britin Nicole Lockhead Anderson auf Gangnam Style II kein Vorbeikommen war beim Auftakt der Springreiter, lief es aus deutscher Sicht gut. Um wahrsten Sinne des Wortes, denn das beste Ergebnis für Deutschland lieferte Lea-Sophia Gut auf Fairytale. Zwar sind die beiden nur 14., das aber ohne Fehler, so dass sie sich eine gute Ausgangsbasis verschafft haben. Dasselbe gilt für Bo Chiara Gröning und Chessy, die drei Plätze dahinter rangieren. Mit vier Fehlern kamen Julie Thielen und Bad Man aus dem Parcours, ebenso wir Johanna Beckmann und Karim van Orchid. Bei Malin Reipert und Minerva For Play waren es fünf.

Alle Ergebnisse aus Bishop Burton finden Sie hier.

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