Pony-EM Strzegom: Silber für Deutschlands Buschis, Weltrekord-Kür von Rose Oatley

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Das Podium der Einzelwertung bei der Pony-EM der Dressurreiter 2021 mit Rose Oatley, Antonia Roth und Sophie Obel Jörgensen (DEN). (© Leszek Wójcik)

Zum Abschluss der Pony-Europameisterschaften im polnischen Strzegom haben Deutschlands U16-Reiter noch einmal richtig abgeräumt.

Allen voran Dressurreiterin Rose Oatley, die nach Mannschafts- und Einzelwertung heute ihre dritte Goldmedaille in der Kür entgegennehmen durfte. Nicht nur das, mit ihrem Erfolgspony Daddy Moon stellte sie auch einen neuen Weltrekord auf, den so schnell wohl niemand knacken dürfte: 89,70 Prozent gaben die Richter dem Paar für ihre Kür.

Wie man auf eine solch traumhafte Bewertung kommt? Ein Blick ins Protokoll verrät es. In den Lektionen gab es diverse Male die 9 und für die Einfachen Wechsel, die im Ponysport doppelt zählen, sogar zweimal die 10. Wie bei den „Großen“ auch, werden unter anderem Harmonie zwischen Reiter und Pferd, Choreografie sowie Musik und Interpretation derselben sogar mit dem Faktor vier multipliziert. Und auch hier hagelte es die Höchstnoten. So wurde es Gold Nummer drei an diesem Wochenende für die 14-jährige Tochter der australischen Olympiareiterin Rose Oatley, die in Schleswig-Holstein zuhause ist und auch schon auf Großpferden erfolgreich ist.

Silber ging wie bereits gestern an Antonia Roth und ihren Daily Pleasure, die mit 85,090 Prozent aus dem Viereck kamen. 83,050 Prozent waren es bei Dänemarks Sophie Obel Jörgensen und Adriano B, erneut Bronze. Und auch auf dem vierten Platz keine Veränderung gegenüber der gestrigen Einzelwertung: Julie Schmitz-Heinen und Carleo Go standen hier, ebenfalls mit eine Ü80-Bewertung von 82,810 Prozent.

Silber für die Buschreiter

Toller Erfolg für die deutschen U16-Vielseitigkeitsreiter Merle Hoffmann auf Penny Lane WE, Pita Schmid mit Sietlands Catrina, Maya Marie Fernandez auf Maruto und Ella Krüger mit Golden Grove Simon (die allerdings gestern im Gelände ausschieden).

Von Platz vier gestern nach dem Gelände konnten sie sich auf den Silberrang vorarbeiten. Gold ging mit 104,4 Minuspunkten an Frankreich, Deutschland kam auf 114 Minuspunkte und Bronzemedaillengewinner Irland auf 132,3.

In der Einzelwertung gab es dank Mae Rinaldi und Boston du Verdon eine weitere Goldmedaille für Frankreich. Silber holte der Ire Ben Connors auf Cornafest Fred, Bronze die Niederländerin Sophie Weening mit Hip Hop. Merle Hoffmann und Penny Lane beendeten das Turnier als bestes deutsches Paar auf Rang vier.

Niederländischer Triumph im Parcours

Im Finale der Springreiter machten Siebe Leemans und Voodstock de L’Astree das Gold für die Niederlande dingfest. Silber ging nach Norwegen dank Thea Gunleksen auf Parc Cookie und Jeanne Hirel sorgte auf Vedouz de Nestin für eine weitere Medaille für Frankreich.

Bestes deutsches Paar waren Lilli Marie Carius und Steendieks Jolly Coeur auf Rang acht. Jonna Esser und Bente schafften es als Zehnte ebenfalls unter die Top Ten.

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