Syke-Okel: Bundeschampionats-Medaillenträger an der Spitze

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(© Toffi)

Vor zwei Jahren begeisterte eine Fürstenball-Stute beim Bundeschampionat der dreijährigen Stuten und Wallache. Seither ist sie nicht mal eine Handvoll Turniere gegangen, konnte heute aber beim Late Entry in Syke-Okel auf Anhieb ihre erste Dressurpferdeprüfung Klasse L gewinnen. Und auch in der Dressurpferdeprüfung Klasse M waren bekannte Namen am Start.

Die Rede ist von der fünfjährigen Hannoveraner Stute Feingefühl, damals wie heute im Besitz ihrer Züchterin Gaby Hammerlage und unter dem Sattel von Sandra Kötter. Mit der Endnote 8,8 sicherte die Fürstenball-Farewell III-Tochter sich eine der zwei Abteilungen in der Dressurpferdeprüfung Klasse L. Für Trab, Galopp und Gesamteindruck gaben die Richter ihr jeweils eine 9,0. Mit 8,5 bewerteten sie Schritt und Durchlässigkeit.

Die zweite Abteilung wurde ebenfalls mit 8,8 gewinnen. Hier durch die Westfalen-Stute Shiva S v. Sir Heinrich-Fürst Grandios (Z. u. B.: ZG Schmale) unter Nadine Plaster. Shiva S erhielt „sehr gute“ Noten für Trab, Durchlässigkeit und Gesamteindruck und die 8,5 für Schritt und Galopp.

Die beiden silbernen Schleifen gingen mit 8,4 bzw. 8,3 zum einen an den Hannoveraner Wallach Bakarigold v. Belissimo M-Bretton Woods mit Eike Bewerungen und zum anderen an den von Tessa Frank vorgestellten Hannoveraner Daktari K v. Danciano-Belissimo M (Z.: Karin Hake).

Dressurpferdeprüfung Klasse M

Auch die Dressurpferdeprüfung Klasse M wurde in zwei Abteilungen gewertet, wobei der Hannoveraner Don Mateo v. Don Juan de Hus-Royal Highness (Z. u. B.: Axel Windeler) unter Anna-Sophie Fiebelkorn mit 8,6 die höchste Wertnote hatte. Trab 9,0, Schritt 8,5, Galopp 9,0, Durchlässigkeit 8,0 und Gesamteindruck 8,5 lauteten die Einzelnoten. Don Mateo hatte 2019 in Warendorf die Bronzemedaille beim Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde gewinnen können, war also alles andere als ein Überraschungssieger.

Die zweite gelbe Schleife sicherte sich der von Tessa Frank vorgestellte Hannoveraner Bon Vivant. Im Gegensatz zu Don Mateo hat er noch kaum Turnierroutine. Für ihn war es das zweite Turnier seines Lebens und das erste unter Tessa Frank. Der bereits siebenjährige Bon Bravour-Sohn aus einer Rohdiamant-Mutter (Z.: Jens-Peter Rabeler) überzeugte insbesondere im Schritt, für den die Richter eine 9,5 gaben. Die weiteren Noten lauteten 7,5 für den Trab, 8,5 für den Galopp und den Gesamteindruck sowie 8,0 in der Durchlässigkeit. Damit kam er auf eine Endnote von 8,4.

Tessa Frank hatte dieses Wochenende gut zu tun. In der ersten Abteilung saß sie auch noch auf den zweit- und drittplatzierten Pferden. Das war zum einen der Hannoveraner Hengst Détente v. Dimaggio-Lauries Crusador xx (Z.: Heinrich Behrmann), der mit 8,3 bewertet wurde, und zum anderen der Westfalen-Wallach DaVinci G v. Don Juan de Hus-Stedinger (Z.: Helmut Gieseker), der mit 8,1 aus dem Viereck kam.

In der zweiten Abteilung teilten sich zwei Pferde den zweiten Platz, beide mit 8,2: der westfälisch gezogene Hengst Chuck Bass v. Cennin-Rosentau (Z.: Helga Schwätzler) mit Kira Goerens-Ripphoff und der rheinische Wallach Donnerknispel MLP v. Daley Thompson-Donnerhall (Z.: Christian Heinrich) unter Andreas Homuth. Das „MLP“ steht nicht für eine Finanzberatung, sondern für die Besitzerin Maja Loreen Petermeier.

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