Überherrn: Deutsche Para-Dressurreiter holen Silber

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Elke Philipp und Fürst Sinclair bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon (USA). (© Pauline von Hardenberg)

Beim internationalen Para-Dressurturnier in Überherrn musste das deutsche Team den Niederländern den Vortritt lassen. Die waren allerdings auch mit Top-Besetzung ins Saarland angereist.

Equipechefin Britta Bando setzte beim CPEDI Überherrn hingegen auf ein Team, das vor allem aus Nachwuchsreitern bestand. Regine Mispelkamp und Steffen Zeibig hatten Dispens, Hannelore Brenner musste die Teilnahme aus familiären Gründen absagen. So blieben von den deutschen „Big Names“ nur Elke Philipp und Fürst Sinclair übrig, die WM-Dritten von Tryon. Hinzu kamen Saskia Deutz mit Soyala (Grade IV), Heidemarie Dresing mit La Boum (Grade II) und Martina Benzinger mit Fritzzantino (Grade II).

Das Quartett erzielte insgesamt 424,066 Punkte und gewann somit Silber hinter den Niederländern (443,824). Platz drei ging an die Belgier mit 417,094 Punkten. „Die Niederländer sind hier in voller Stärke angetreten und wollten ihre Reiter offenbar vor der EM noch einmal testen. Das war von vorneherein, dass die Mannschaft kaum zu schlagen sein würde. Dagegen hat sich unser vor allem Nachwuchsreitern besetztes Team hier sehr gut geschlagen“, sagte Britta Bando.

Im Kür-Finale ritten Elke Philipp, Saskia Deutz und Heidemarie Dresing in ihren Grades dann jeweils auf den zweiten Platz. Elke Philipp musste sich in Grade I mit 74,223 Prozent nur ihrer italienischen „Dauerkonkurrentin“ Sara Morganti mit Royal Delight (75,223) geschlagen geben. Saskia Deutz erzielte in Grade IV 72,083 Prozent und war damit Zweite hinter der Niederländerin Lotte Krijnsen mit Rosenstolz (74,208). In Grade II fiel die Entscheidung für Heidemarie Dresing besonders knapp aus. Sie kam mit La Boum auf 72,167 Prozent, die Niederländerin Nicole den Dulk mit Wallace N.P. auf 72,845 Prozent. Das waren umgerechnet nur zwei Pünktchen mehr. Gianna Regenbrecht und Selma Stromberg wurden mit 71,334 Prozent Dritte.

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