Wasabi und Vitana V geben in Dänemark Turnierdebüt mit neuen Reitern

Vitana V unter Morgan Barbancon Mestre beim Hamburger Derby, wo das Paar am Ende Rang zwei hinter Anabel Balkenhol belegte.

Morgan Barbancon auf Vitana beim Hamburger Dressur-Derby 2015. (© www.toffi-images.de/von Korff)

Gleich zwei bekannte Dressurpferde haben eine neue Heimat in Dänemark gefunden: Victoria Michalkes Wasabi und Vitana V von Morgan Barbancon. Sie gaben ihr öffentliches Debüt bei einem nationalen Turnier in Esbjerg. Andere interessante Pferde gingen dort ihren ersten Grand Prix.

Vitana V, die Mutter des Olympiareservisten der Niederlande, Cennin, war mehrere Jahre lang das Zweitpferd der spanischen Grand Prix-Reiterin Morgan Barbancon. Danach wechselte sie zu der Koreanerin Yoora Chung. Die wurde jedoch wegen mutmaßlicher Veruntreuung von Spendengeldern durch ihre Mutter (die diese angeblich für die Dressurkarriere ihrer Tochter in Europa ausgegeben haben soll) in Dänemark festgenommen. So fand Vitana V erneut eine neue Reiterin, diesmal ist es die Ehefrau von Andreas Helgstrand, Marianne. Ihren ersten gemeinsamen Grand beendeten sie mit 65,467 Prozent. Zuvor waren sie in der Intermédiaire II mit 69,868 Prozent Achte gewesen. (Quelle: www.dehoefslag.nl)

Wasabi nun auf Blue Hors

Das Gestüt Blue Hors hat den Oldenburger Welt Hit IV-Sohn Wasabi von Victoria Michalke übernommen. Michalke hatte Wasabi von der Klasse A bis Grand Prix gefördert. Nun soll er Lehrpferd für den Blue Hors-Bereiter Allan Gron werden, erklärte der Gestütschef Esben Moller gegenüber Eurodressage. Der Grund: Auf Gestüt Blue Hors stehen vor allem junge Pferde, die in den Grand Prix hineinwachsen. Wasabi soll Allan Gron die nötige Erfahrung auf diesem Niveau vermitteln. Wasabi und „sein Schüler“ beendeten ihr Grand Prix-Debüt in Ebjerg mit 66,167 Prozent auf dem zwölften Platz. Deutlich besser lief es im Grand Prix Special. Hier gab es Rang drei mit 68,627 Prozent.

Bekannte Reiter mit neuen Pferden

Einer vierbeinigen Grand Prix-Debütanten war der Blue Hors-Hengst Don Olymbrio v. Jazz-Ferro. Mit dem zweiten Stallreiter von Blue Hors, Daniel Bachmann Andersen, wurde Don Olymbrio Dritter mit 72,467 Prozent hinter seinem Stallgefährten Blue Hors Zack v. Rousseau (73,533) und dem Helgstrand-Stalljockey Severo Jurado Lopez auf dem De Niro-Sohn Deep Impact (75,867).

Im Grand Prix Special stand dann Don Olymbrio mit 71,046 Prozent vor Zack (70,850) in der Siegerehrung.

Auch Anna Kasprzak präsentierte ein neues Pferd auf Grand Prix-Niveau: den westfälischen Rockwell-Sohn Rock Star. Kasprzak hatte den neunjährigen Wallach 2015 übernommen. In Ebsjerg wurde es für das Paar Rang vier im Grand Prix mit 70,767 Prozent.

Ein bekanntes Pferd mit neuer Reiterin belegte hingegen Platz fünf im Grand Prix mit 69,60 Prozent: der nun 13-jährige KWPN-Wallach Very Keen v. Oklund-Dutchboy. Thomas Wagner hatte den Wallach bis Grand Prix ausgebildet und gewann mit ihm unter anderem das Louisdor Preis-Finale in Frankfurt 2012. In Ebsjerg wurde er nun von Betina Jaeger Jensen vorgestellt. Im Special wurde es dieselbe Platzierung, diesmal mit 66,569 Prozent.

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