Wellington: Frederic Wandres siegreich mit neuem Pferd

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Frederic Wandres und Dolciario (© AGDF/Susan J. Stickle)

Beim Global Dressage Festival gibt es zwei Serien für Nachwuchspferde, die unserem Nürnberger Burg-Pokal und Louisdor-Preis ähneln: die Summit Farm Future Challenge auf Prix St. Georges-Niveau und die Lövsta Future Challenge auf S***-Niveau. In der kleinen Tour präsentierte Frederic Wandres ein neues Pferd. Mit Erfolg.

Man muss sagen, ganz neu ist der nun achtjährige Hannoveraner Wallach Dolciario v. Danciano-Don Frederico für Frederic Wandres nicht. Er steht seit Jahren auf dem Hof Kasselmann und war mit Eva Niklova unter anderem beim Bundeschampionat am Start. Letztes Jahr sammelte er die ersten S-Platzierungen, zuletzt mit Annika Feldhaus im Sattel. Jetzt mit Wandres war es das erste gemeinsame Turnier und auch eine internationale Premiere auf S-Niveau in der Summit Farm Future Challenge für den Wallach aus der Zucht von Christin Eggersglüß.

Es scheint zu passen zwischen den beiden. Mit 72,156 Prozent setzten sie sich an die Spitze des achtköpfigen Starterfeldes. Und bis auf der fliegende Wechsel am Schluss der Aufgabe nach dem starken Galopp gelang ihnen das meiste auch im Bereich zwischen „ziemlich gut“ und „gut“.

Wandres nach seinem Ritt: „Das beste an der Aufgabe heute waren die Trabtour und der Schritt. Der teuerste Fehler war der kaputte fliegende Wechsel am Ende des starken Galopps, der quasi nicht gezeigt war. Wir hatten da ein kleines Kommunikationsproblem. Vielleicht hat er nicht richtig zugehört. Wir müssen uns noch besser kennenlernen und es ist einfach, sich das nächste Mal besser vorzubereiten.“

Damit ließen sie die US-Reiterin Bianca Berktold im Sattel der neunjährigen niederländischen Charmeur-Tochter Imperial hinter sich. Hier wurden es 72,009 Prozent. Dahinter reihten sich Ali Potasky und ein weiterer Vertreter des KWPN ein, der Everdale-Sohn Inxs (70,097).

Auf S***-Niveau war nur ein einziges Paar am Start. So ging der Sieg unangefochten mit 70,49 Prozent an die Australierin Kelly Layne auf dem zehnjährigen Hannoveraner Foundation-Sohn Fernando.