Frankfurt: Sieg im Championat von Frankfurt für Jörg Oppermann

Frankfurt – Festhallen Reitturnier 2016

Jörg Oppermann gewinnt mit Che Guevara das Championat von Frankfurt. (© Stefan Lafrentz)

Jörg Oppermann gewinnt im Sattel des Holsteiner-Hengstes Che Guevara das Championat von Frankfurt und setzt damit eine beeindruckende Siegesserie in diesem Jahr fort.

Nachdem es im vergangenen Jahr trotz Bestzeit wegen eines leichten Fehlers nicht zum Sieg gereicht hatte, haben Jörg Oppermann und Che Guevara diesmal den Sack zugemacht und das Championat von Frankfurt gewonnen.

Zwölf Paare hatten es ins Stechen des Weltranglistenspringens auf Drei-Sterne-Niveau geschafft, von denen sieben fehlerfrei blieben. Mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden flogen Jörg Oppermann und sein 15-jähriger Holsteiner allen davon. Die Freude war bei ihm und beim Publikum riesig, auch von der Teilnehmertribüne hagelte es bewundernde Pfiffe. Zu Recht, das Paar zeigte sowohl im Umlauf als im Stechen perfekte Runden und ließ keine Sekunde liegen.

Janne Friederike Meyer war ihm im Sattel von Chuck allerdings dicht auf den Fersen. Der Hannoveraner von Cassus kämpfte für seine Reiterin: 38,70 Sekunden. Auf Platz drei sprangen Andreas Knippling und Tannenhof’s Chacco Chacco mit 38,88 Sekunden, die lange in Führung gelegen hatten. Christian Kukuk und der neunjährige Westfalen-Hengst Limonchello holten sich in einer Zeit von 39,38 Sekunden Platz vier vor dem Schweizer Walter Gabathuler und Fine Fleur Du Marais.

Pia-Katharina Bostock-Beeking und Lord Poldy sprangen auf Platz sechs (0/41,77), die Schwedin Nicole Persson und Quante auf acht (0/42,76). Rang neun ging an den Brasilianer Adir Abreu Junior mit Cola Lou (8/36,93) vor Jan Wernke und der Holsteiner-Stute Queen Mary (8/37,50). Constant von Paesschen reihte sich mit Calore van de Helle auf Platz zwölf ein (16/54,17). Nicht ins Stechen, dafür aber in die Platzierung hatten es außerdem Philip Houston mit Löwenherz und Markus Renzel mit Cato geschafft.

Größte Klippe war bereits im Normalumlauf der Einsprung zur ersten Kombination auf der Diagonalen: ein Plankensprung. Den hatte Parcourschef Frank Rothenberger auch im Stechen stehen lassen. Dort machte die Planke ebenfalls manchen das Leben schwer, unter anderem Niklas Krieg und Carola, die am Schluss mit drei Abwürfen im Stechen auf Rang elf landeten (12/44,12 Sekunden). Während das für schnelle Runden bekannte Paar im Umlauf seine ganze Klasse zeigte, verloren sie im Stechen nach dem ersten Fehler etwas den Rhythmus.

Die gesamten Ergebnisse finden Sie hier.