Juliane Brunkhorsts Louisdor-Preis Finalist Devanto zu Tinne Vilhelmson-Silfvén

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Devanto unter Juliane Brunkhorst beim Hamburger Dressur-Derby 2019. (© von Korff)

Schwedens Olympiareiterin Tinne Vilhelmson-Silfvén hat ein neues Pferd für große Aufgaben im Stall.

Wie Eurodressage berichtet, hat Tinne Vilhelmson-Silfvéns Sponsorin Antonia Ax:son Johnson den elfjährigen Holsteiner Wallach Devanto v. De Chirico-Lorentin für ihre Chefreiterin erworben. Der Wallach aus der Zucht von Holger Wesselmann hat in Deutschland Karriere unter Juliane Brunkhorst gemacht.

Mit ihr nahm er unter anderem am Finale des Louisdor-Preises 2018 teil, wo sie Rang sieben belegten. „Ein tolles Pferd auf die Dauer“, kommentierte damals Richter Dr. Dietrich Plewa. Das hat Devanto inzwischen mehrfach bewiesen. Auf nationaler Ebene in Norddeutschland war er 2019 kaum zu schlagen. International hatte er bislang erst drei Auftritte: 2019 in Nieuw Sint Joosland (NED), wo er 19. im Grand Prix und Siebter in der Kür wurde (67,087 bzw. 70,735 Prozent), dann in Hamburg mit Rang acht in Grand Prix und Platz drei im Special (64,717 bzw. 70,085 Prozent) und schließlich im Frühjahr dieses Jahres in Herning, wo er Fünfter im Grand Prix und erneut Dritter im Special wurde (69,957 bzw. 72,043 Prozent).

Für Tinne Vilhelmson-Silfvén könnte Devanto ein Partner für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio sein, wo sie ihr langjähriges Erfolgspferd Don Auriello letztes Jahr in den Ruhestand verabschiedet hat und Benetton Dream, der eigentlich als potenzieller Nachfolger gedacht gewesen war (und übrigens auch von Juliane Brunkhorst aus nach Schweden ging), sich verletzt hat.

Neben Devanto ruhen die Hoffnungen der siebenfachen Olympiareiterin unter anderem auch auf dem Hannoveraner Bon Coeur, der allerdings erst acht ist, jedoch in der kleinen Tour schon international siegreich.

Bereits Grand Prix-fertig sind Esperance v. Sorento und Etoine v. Vivaldi. Zudem gingen Lord Django v. Stalypso und Van Vivaldi v. Vivaldi im Frühjahr in Wellington bereits Intermédiaire II mit 70- und 75-Prozent-Ergebnissen.

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