Kathi Offels Olympiahoffnung Vivant

Die für die Ukraine startetende Springreiterin Katharina Offel hat wieder zwei Onischenko-Pferde in Beritt, den Hengst Vivant und den französischen Wallach Nobylis. Vivant soll Offels Olympiapferd werden, Nobylis ist die Reserve.

Bis zur Oympiaqualifikation beim CHIO in Aachen Anfang Juli 2011 war der Stall in Lohmar, den Kathi Offel gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Jochen Scherer betreibt, voll mit Onischenko-Pferden. „Danach wollten wir alles ein bisschen kleiner halten“, erklärte Scherer gegenüber ST.GEORG online. Es habe damals Unstimmigkeiten gegeben. Auch jetzt sei es so, dass Alexandr Onischenko die beiden Top-Pferde Vivant und Nobylis nicht als Sponsor, sondern zum Beritt bei J.S. Sportpferde in Lohmar untergestelt habe. Kathi Offel sei noch immer auf der Suche nach einem Hauptsponsor.

Doch in Hinsicht auf die Olympischen Spiele kann man auf Katharina Offel im Team kaum verzichten, die auch in der „Post-Onischenko-Phase“ mit anderen Pferden großartige Erfolge feierte, z.B. den Sieg im Fünf-Sterne-Großen Preis beim Saut Hermès in Paris vor wenigen Wochen mit der Stute Cathleen. Diese sei aber mehr ein Hallenpferd, sagt Jochen Scherer.

„Im Moment hat Kathi einige Klassepferde“, erklärte Scherer. Neben Vivant und Nobylis sind dies auch die Hannoveraner Stute Fidji Island (v. For Feeling-Wanderer) und der neunjährige Cornet Obolensky-Potsdam-Sohn Charlie, die gerade bei der Toscana Tour erfolgreich waren und die beim Global Champions Tour-Saisonauftakt in Doha an den Start gehen sollen. „Ganz große Hoffnungen setzt sie auch auf den Franzosen Phebus du Grasset.“ Der Cento-Papillon Rouge-Sohn belegte in Arezzo Platz fünf im CSI***-Großen Preis. Außerdem ist da noch der zehn Jahre alte Otello Star v. Quick Star-Calvados, der am Wochenende ein Zeitspringen der Gold Tour in Arezzo für sich entschieden hatte.

Die Olympiavorbereitung des Teams Ukraine soll übrigens aller Voraussicht nach Paul Schockemöhle übernehmen. Die endgültige Entscheidung darüber fällt in wenigen Wochen beim Turnier in Linz (AUT).

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