Distanzskandale: Verein Deutscher Distanzreiter und -fahrer (VDD) fordert FN und FEI zum Handeln auf

Feature Distanz 2

(© Feature Distanz 2)

Die Distanzreiter- und -fahrervereinigung hat sich wegen der Entwicklungen im Distanzsport mit einem offenen Brief an die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und den Weltreiterverband (FEI) gewandt.

Der Brief, den das VDD-Präsidium gemeinsam verfasst hat, ist zum einen an FN-Generalsekretär Sönke Lauterbach adressiert, zum anderen an den FEI-Präsidenten Ingmar de Vos. Der Inhalt ist in deutscher und englischer Fassung derselbe:

„Wir als Verein Deutscher Distanzreiter und -fahrer e.V. distanzieren uns von allen Vorfällen, bei denen im Zusammenhang mit Distanzritten unser Sportpartner Pferd nicht den Grundsätzen des Tierschutzes entsprechend behandelt wird.

Wir fordern die FN auf, sich in der FEI mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, dass weltweit allen entsprechenden Vorfällen auf den Grund gegangen wird, die daraus gewonnenen Erkenntnisse umgehend veröffentlicht und strikte Sanktionen gegenüber den Verantwortlichen verhängt werden. 

Distanzreiten und Tierschutz müssen für die Zukunft unseres Sports engstens miteinander verknüpft sein.“

Immer mehr tote Pferde

Die Meldungen von toten Pferden bei Distanzrennen in den Wüstenstaaten haben in den letzten Wochen und Monaten einen traurigen Höhepunkt erreicht. Insgesamt sieben Pferde kamen ums Leben. Weitere sieben wurden bei der Dopingkontrolle positiv getestet. Die FEI ist inzwischen auch selbst aktiv geworden und hat den Kontakt zum Verband der Vereinigten Arabischen Emiraten gesucht. Hier finden Sie die Meldung dazu.

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