Fahren: Deutschland ist Weltmeister

Mit einem kompletten Medaillensatz kehren die deutschen Sportler von der Weltmeisterschaft der Einspännerfahrer im ungarischen Izsak zurück. Neben Gold in der Teamentscheidung gab es zwei Medaillen in der Einzelwertung für Claudia Lauterbach und Marlen Fallak.

Nach Dressur und Marathon lag das deutsche Team bereits in Führung, in trockenen Tüchern war die Goldmedaille aber noch nicht. Mit nur etwas mehr als einen Punkt Abstand folgten die Franzosen. Doch Dieter Lauterbach mit Dirigent, Marlen Fallak mit Tessa und Philipp Faißt mit Ann in the Time lösten die gestellten Aufgaben im Hindernisfahren besser als die Konkurrenz und sicherten sich die Goldmedaille. Beste deutsche Teamfahrerin war Marlen Fallak aus Thüringen, die zum ersten Mal die deutschen Farben auf einer Weltmeisterschaft vertrat. Mit ihrer ehemaligen Moritzburger Bundeschampionesse Tessa leistete sie sich im Kegelparcours lediglich 1,03 Zeitstrafpunkte und gewann damit nach Platz sieben in der Dressur und Platz 16 im Marathon auch noch Bronze in der Einzelwertung. Philipp Faißt beendete die WM auf Platz elf, Dieter Lauterbach wurde Zwölfter.

Beste deutsche Fahrerin war allerdings Dieter Lauterbachs Frau Claudia, die ebenfalls ihr WM-Debüt gab. Sie war als Einzelfahrerin am Start und sicherte sich dank des Sieges im Kegelfahren die Silbermedaille in der Einzelwertung. Neuer Weltmeister ist der Niederländer Wilbrord van den Broek, Silber in der Mannschaftswertung ging an Frankreich, Bronze an die Schweiz.

Sensationell so der Kommentar des Equipechefs, Fritz Otto-Erley. Alle kommen mit einer Medaille nach Hause. Das hätten wir uns in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Mit zwei WM-Neulingen war ja eine doch eher unerfahrene Mannschaft am Start. Aber das Team war Spitze und alle haben ihr Bestes gegeben.

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