Weltmeisterschaften 2022: FEI freut sich über Bewerbungsquantität und -qualität

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FEI Logo (© www.fei.org)

Noch bis zum 28. Februar können interessierte Turnierveranstalter sich bewerben, um die Weltmeisterschaften 2022 auszurichten. Das ist ja nun auch wieder in einzelnen Disziplinen möglich. Und wie die FEI mitteilt, steigert das das Interesse enorm.

„Ich bin hoch erfreut sagen zu können, dass das Interesse und die Qualität der Bewerbungen, die wir bis jetzt erhalten haben um die Weltmeisterschaften 2022 auszurichten, sehr groß ist“, erklärt FEI-Präsident Ingmar de Vos via Pressemitteilung. „Wir sind zuversichtlich, dass wir einen interessanten Pool an Kandidaten zur Auswahl haben, wenn es später im Jahr an die Vergaben geht.“

Der Weltreiterverband FEI hatte bei der General Versammlung in Manama vergangenen November einen Bewerbungsprozess in allen Disziplinen unter dem Dach der FEI für 2022 angestoßen. Das müsse nicht notwendigerweise das Ende der Weltreiterspiele bedeuten, hieß es damals. Der Vorzug werde Bewerbungen gegeben, die mehrere Disziplinen ausrichten wollen. Idealerweise sollten zum Beispiel Dressur und Para-Entscheidungen zusammen ausgetragen werden. Die Weltmeisterschaften 2022 sind zugleich Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

„Der Pferdesport wird immer globaler“, sagt Ingmar de Vos, „Aber es gibt nur relativ wenige Länder, die die Kapazitäten haben, Weltmeisterschaften in allen Disziplinen gleichzeitig auszurichten.“

Das neue Bewerbungsverfahren ermögliche die nachhaltige und kosteneffiziente Nutzung bereits existierender Pferdesportanlagen. Und die FEI kann sich nun mit Nationalen Verbänden zusammentun, die in der Vergangenheit noch gezögert haben, disziplinübergreifende Bewerbungen abzugeben. „Die Tür ist nun geöffnet für diese Verbände, in Erwägung zu ziehen, ihr Interesse an der Ausrichtung einer Weltmeisterschaft in einer Disziplin ihrer Wahl zu bekunden.“

Ende März wird es für alle Interessenten an der Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2022 einen interaktiven Workshop in Lausanne geben. Ziel des ganzen ist es, den potenziellen Gastgebern zu zeigen, welcher organisatorische Aufwand auf sie zu kommt und was alles an Infrastruktur vorhanden sein muss. Mit anderen Worten: Tryon II soll verhindert werden.

Nach dem Workshop können die Interessenten ihre formelle Bewerbung einreichen, in der sie ihre Pläne und Visionen für die WM 2022 darlegen. Die FEI nimmt die Bewerbungen genauestens unter die Lupe und im November sollen die Austragungsorte genannt werden.

Fragen zum Procedere etc. sollten an die Email bidding@fei.org gerichtet werden.

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