Dressurreiter Eyal Zlatin macht sich selbstständig

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Eyal Zlatin mit Bonzanjo beim Training auf der Riedmühle. (© www.toffi-images.de)

Rund vier Jahre lang war der israelische Championatsreiter Eyal Zlatin an der Seite seines Partners Hendrik Lochthowe als Ausbilder auf der Riedmühle der Familie Westhoff tätig. Doch nun sei es Zeit, sich einen Traum zu erfüllen, sagt der 33-Jährige.

„Es war immer mein Ziel, irgendwann auf eigenen Beinen zu stehen“, erklärt Eyal Zlatin seine Entscheidung, die Riedmühle in Butzbach zu verlassen, um sich etwas eigenes aufzubauen. Wobei, ganz verlassen wird er die Anlage, auf der er seit 2017 gearbeitet hat, nicht. Er bleibt dort weiterhin mit seinem Partner Hendrik Lochthowe wohnen. Arbeiten wird er künftig allerdings auf dem „Hof am Steinkopf“ der Familie Reusch, der ca. eine halbe Stunde von der Riedmühle entfernt mitten im Taunus liegt.

„Ich habe dort eine Stallgasse mit 14 Boxen“, so Zlatin. „Die wunderschöne Anlage liegt unweit von Frankfurt und bietet neben sehr großen, komfortablen Boxen – zum Teil mit angrenzenden Paddocks – großzügige Weideflächen, Paddocks, Aquatrainer, Vibrationsplatte, Laufband, Pferde-SPA und natürlich einen Dressurplatz mit den Maßen 20 mal 60 Meter und eine Reithalle, die zur Zeit auf 20 mal 60 Meter vergrößert wird.“ Kurz: Hier bleiben laut Eyal Zlatin keine Wünsche offen, weder für die Pferde noch für die Menschen. Ab 1. Mai ist dies nun sein neues Domizil.

„Ich bin der Familie Westhoff extrem dankbar für die super Zusammenarbeit über die letzten vier Jahre“, betont der gebürtige Israeli, „aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich diesen Schritt wagen muss.“

Er nimmt einige Kunden mit, die ihre Pferde bislang auf der Riedmühle eingestellt hatten, plant noch weitere Berittpferde anzunehmen und auch eigene Pferde zu kaufen, weiter auszubilden und zu verkaufen.

Über Eyal Zlatin

Eyal Zlatin verbrachte seine Kindheit und Jugend in Israel und sammelte dort auch erste Reiterfahrungen. Doch mit 17 Jahren zog es ihn in „dressurnähere“ Gefilde. Er ging zu Ferdi Eilberg nach England, wo er drei Jahre lang blieb. Danach lernte er von Reitmeister Klaus Balkenhol und machte unter anderem Station auf dem Gestüt Peterhof und dem Gestüt Sprehe. 2017 wechselte er zusammen mit Hendrik Lochthowe dann nach Butzbach in den Frankfurter Raum.

Zwei Jahre später vertrat er Israel bei den Europameisterschaften in Rotterdam auf dem KWPN-Wallach Bonzanjo. Der, wie auch Eyals weiteren Berittpferde der Familie Westhoff, wird ab Mai von Hendrik Lochthowe geritten, der weiterhin die Pferde der Westhoffs ausbildet und auf Turnieren vorstellt.

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