Europameister Martin Fuchs und Paris Sellon eröffnen „Twin Flame Horses“

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Martin Fuchs und Paris Sellon (© Phelps Media)

Der Schweizer Europameister und Weltranglisten-Zweite der Springreiter, Martin Fuchs, und seine US-amerikanische Partnerin Paris Sellon haben ein Unternehmen für Pferdehandel in den Vereinigten Staaten gegründet.

Das Ziel von Martin Fuchs und Paris Sellon mit ihrem Unternehmen „Twin Flame Horses“ ist es, „die Lücke zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Pferdemarkt zu schließen“, heißt es in der Presseerklärung des Paares. Sie wollen talentierte Pferde für Reiter auf jedem Niveau anbieten.

Die Pferde werden hier in Europa ausgesucht und gehen dann zunächst auf die Anlage der Familie Fuchs in der Schweiz. Hier werden sie zunächst vom Team Fuchs geritten, getestet und vorbereitet, ehe sie sich auf die Reise in die Vereinigten Staaten machen, um dort gezielt die für sie passenden Besitzer zu finden.

Paris Sellon, die ja aus den USA stammt, erklärt: „Wir wissen, welche Art Pferde gut zum amerikanischen Reitstil passen. Da Martin und ich durch ganz Europa reisen und viele Pferde sehen, können wir wählerisch sein, was wir unseren Kunden in den Vereinigten Staaten anbieten. Twin Flame bedeutet für uns der perfekte Partner, und wir wollen Pferde finden, die perfekt zu ihren neuen Besitzern passen.“

Trotz Corona-Pandemie versprechen Fuchs und Sellon, dass sie Pferde aus ganz Europa für ihre Kunden aufspüren wollen. Das Ziel ihres Unternehmens ist es, es den US-Reitern einfacher zu machen, das für sie passende Pferd in Europa zu finden.

Martin fuchs erklärte: „Wir wollen Pferde, die ihre Aufgabe wirklich gerne machen, schon Turniererfahrung haben und Siegeswillen mitbringen. Das Pferd soll seinem neuen Reiter ein guter Partner sein. Und wir achten auf die Platzierungen, damit wir sicherstellen können, dass das Pferd in den USA konkurrenzfähig ist.“

Handelspartner des Unternehmens ist eine Jugendfreundin von Paris Sellon, Mavis Spencer. Sie wird die Pferde an die Westküste der Vereinigten Staaten bringen. Sie sieht den Vorteil für die Kunden vor allem darin, dass diese mehr Zeit haben, die Pferde kennenzulernen und sie auch auf dem Turnier zu sehen. Wenn sie nach Europa fliegen, sind sie häufig nur wenige Tage vor Ort und können die Pferde dann naturgemäß nicht so gut kennenlernen.

Aber auch an der Ostküste will Twin Flame Horses Fuß fassen. Das erste Pferd soll in Wellington über Ilan Feder verkauft werden, eine talentierte achtjährige Westfalen-Stute v. Voltaire-Coronado, die bereits bis 1,45 Meter im Parcours unterwegs ist.

Fuchs will aber auch selbst in den USA tätig werden, indem er beispielsweise Lehrgänge in Kalifornien gibt. Und er möchte ehrgeizigen Reitern die Möglichkeit bieten, mit dem Team Fuchs in der Schweiz zu trainieren.