Geldstrafe und Sperre für irischen Galopptrainer Gordon Elliott

Gordon-Elliott-Galopptrainer

Der irische Galopptrainer Gordon Elliott steht wegen dieses Fotos massiv in der Kritik (© Screenshot)

Für einen Aufschrei der Empörung hatte ein Foto des irischen Galopptrainers Gordon Elliott in den sozialen Medien gesorgt, dass ihn zeigt, wie er auf einem toten Pferd sitzt und das Victory-Zeichen macht. Gestern fand die Anhörung in der Sache vor dem irischen Galopperverband statt.

Das Irish Horseracing Regulatory Board (IHRB) befand, dass Gordon Elliott mit seinem Verhalten die Regeln des Galoppsports gebrochen hat, indem er sich auf eine Art und Weise verhalten hat die „die Integrität, das angemessene Verhalten und den guten Ruf“ des Sports beeinträchtige.

Dafür wurde er mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt und für ein Jahr gesperrt. Wobei die britische Zeitung Horse & Hound sagt, dass er davon wahrscheinlich nur sechs Monaten werde abbüßen müssen.

Eliott selbst zeigte sich einsichtig. Horse & Hound zitiert ihn: „Es ist meine eigene Schuld, dass ich in dieser Situation bin und ich werde mich nicht weg ducken. In meiner Position in diesem Sport habe ich viele Privilegien und eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung bin ich nicht gerecht geworden. Ich bin nicht mehr der Teenager, der vor 30 Jahren erstmals ein Pferd bei Tony Martin geritten ist. Ich bin ein Erwachsener mit Verpflichtungen und einer Aufgabe in einem Sport, den ich geliebt habe, seitdem ich zum ersten Mal ein Pferderennen gesehen habe.“

Er müsse einen sehr hohen Preis für seinen Fehler zahlen, aber er wolle nicht klagen. „Pferde sind mein Leben. Ich liebe sie. Niemand beschäftigt sich mit Pferderennen wegen des Geldes. Es ist ein sehr harter Weg, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sind hier, weil wir Pferde lieben.“

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  1. Ellen

    Das scheinheilige Gesülze von der Pferdeliebe kann er sich sparen. Vielleicht hatte er diese mal aber dann ist sie ihm definitiv abhanden gekommen. Liebe hat mit Respekt zu tun. Letzterer lässt sich auch bei sehr wohlwollender Betrachtung nicht erkennen. Seine „Einsicht“ dient lediglich der Schadensbegrenzung. Eine Schande diese Person! Völlig unakzeptabel.


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