Ludger Beerbaum zu seinen Plänen für die Spitzenhengste Chaman und Zinedine

Ludger Beerbaum und Chaman

Ludger Beerbaum und Chaman (© Pauline von Hardenberg)

Das französische Fachmagazin Grand Prix Replay hat Ludger Beerbaum interviewt und ihn unter anderem zu seinen Plänen für den nun 18-jährigen Chaman und den wieder genesenen Zinedine befragt.

Im Falle von Chaman hat Grand Prix Replay Ludger Beerbaum ganz direkt darauf angesprochen, ob der den nun 18-jährigen KWPN-Hengst v. Baloubet du Rouet in deisem Jahr in Rente schicken will. Beerbaum erklärte, dass wenn man ihn 2016 gefragt hätte, er schon damals gesagt hätte, das werde seine letzte Saison. Anfang des Jahres habe er genauso gedacht. Aber Chaman fühle sich so jung und frisch an wie ein 14-Jähriger. „Aber ehrlich gesagt, ja, es ist durchaus möglich, dass 2017 seine letzte Saison ist.“

Zinedine zwischen Deck- und Sporteinsatz

Der ebenfalls holländisch gezogenen Zinedine v. Guidam war einst Ludger Beerbaums große Nachwuchshoffnung gewesen. Doch dann musste der nun 13-jährige Hengst am Rücken operiert werden. Danach hat er mehr als ein Jahr pausiert. Nun ist er wieder im Einsatz. Die ersten Turniere wurde er von Philipp Weishaupt in kleineren Springen bis maximal 1,45 Meter vorgestellt. Ludger Beerbaum erklärte, Zinedine sei auf dem Weg, seine Bestform wiederzufinden, „aber ich will ihm Zeit geben“. In „fünf oder sechs Monaten“ solle er so weit sein, wieder einen Großen Preis bis 1,60 Meter Höhe zu gehen, so Beerbaum. Und wenn es nicht klappen sollte, bliebe er ein exzellentes Zweitpferd. Zudem spiele seine Zuchtkarriere eine große Rolle, weshalb seine Rückkehr in den Sport auch länger dauern könnte.

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