Mannschaftsarzt Dr. Manfred Giensch wird 80 Jahre alt

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Dr. Manfred Giensch (© Rau)

Heute am 1. August feiert der Mannschaftsarzt des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), Dr. Manfed Giensch, seinen 80. Geburtstag.

2006 übernahm Dr. Manfred Giensch die Funktion des Mannschaftsarztes für die deutschen Kaderreiter, die er zu Europa- und Weltmeisterschaften sowie zu Olympischen Spielen begleitet hat. So konnte er mit seinem Beruf seine Leidenschaft für die Reiterei verbinden, die er schon seit vielen Jahren pflegt. Zuvor konnte Dr. Manfred Giensch nämlich viele Erfolge in der Vielseitigkeit auf Top-Niveau verbuchen, vor allem zu Beginn der 1960er-Jahre. 1962 wurde er auch zum Sieger bei der Hochschulmeisterschaft in Springen und gewann dieses Championat in der Dressur zwei Jahre später.

Der Mann, der zwischen 2010 und 2014 Mitglied im medizinischen Komittee des FEI war, geht heute noch auf viele nationale und internationale Turniere. Dort sind seine drei Enkelinnen Jule, Lara und Ella Krueger, die von ihrer Mutter Katinka trainiert werden, erfolgreich. Jule Krueger wurde zum Beispiel Deutsche Meisterin der Ponyreiter in der Vielseitigkeit 2020, und die Zweite ist bereits bis CCI 3*-L erfolgreich mit FRH Butts Avedon v. Heraldik xx. Avedon war seinerzeit auf Fünf-Sterne-Niveau mit Andreas Dibowski unterwegs. Dieses Jahr ist der Heraldik xx-Sohn unter dem Sattel von Ella Krueger einigen A-Prüfungen gegangen. Dr. Manfred Giensch hat noch eine Tochter, Annabell, eine vielfache Hockey-Nationalspielerin, und einen Sohn, Florian. Florian Giensch kommt nach seinem Vater und ist Arzt von Beruf.

Dr. Manfred Giensch: ein anerkannter Arzt

Der Mannschaftsarzt des DOKR studierte selbst Medizin und Sportmedizin in Hamburg und Innsbruck, promovierte dann und absolvierte zum Schluss die Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunktweiterbildung Unfallchirurgie am Allgemeinen Krankenhaus Harburg und an der Endoklinik Hamburg.

Im Jahre 1978 eröffnete er seine eigene chirurgische Praxis, um sich um Arbeits-, Schul- und Sportunfälle zu kümmern. Gleichzeitig wurde er Mitglied der Deutschen Gesellschaften für Coloproktologie, Chirurgie und Viszeralchirurgie sowie im Berufsverband der Coloproktologen. Nachdem er in den 1980er-Jahren den Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen mitbegründet hatte, wurde er zwischen 2000 und 2002 zum Vorsitzender dieses Verbands. 2005 kam er mit seiner Praxis ins Gesundheitszentrum in Harburg, das nach seinen Ideen entwickelt wurde. Dort, wo viele Fachrichtungen am gleichen Ort versammelt sind, baute er das medizinische Angebot unter dem Namen „Chirurgie Süderelbe“ aus.

2016 wurde Dr. Manfred Giensch gemeinsam mit vier Kollegen mit dem PM-Award der Persönlichen Mitglieder der FN für ihre Initiative „Ärzte im Reitsport“ geehrt. Diese Initiative setzt sich für eine bessere und schnellere medizinische Versorgung bei Unfällen im Reitsport ein.

Zum 80. Geburtstag von Dr. Manfred Giensch gratuliert der St.GEORG herzlich zum Geburtstag.