Marcus Hermes macht sich selbstständig

Dressur, Qualifikation,

Den KWPN-Wallach Hugo vom Freiberger Hof qualifizierte Marcus Hermes in Balve für das Nürnberger Burg-Pokal Finale 2020. (© von Korff)

Nach sechs Jahren als Ausbilder für Reiter und Pferde auf dem Freiberger Hof der Familie Baumgürtel, wird sich Pferdewirtschaftsmeister Marcus Hermes Anfang des kommenden Jahres auf eigene Füße stellen.

Das berichtete Dressursport Deutschland zuerst. Die Entscheidung, den Freiberger Hof zu verlassen, sei ihm alles andere als leicht gefallen, sagte Marcus Hermes. Er habe in der Zeit als Reiter und als Trainer für die beiden Baumgürtel-Tochter Lucie-Anouk und Lana-Pinou tolle Erfolge gefeiert und in der Zeit „wunderbare Erlebnisse“ gesammelt.

In der Tat war die sechsjährige Tätigkeit von Marcus Hermes auf dem Freiberger Hof eine sehr erfolgreiche Zeit. Sieben Pferde konnte fürs Bundeschampionat qualifizieren. Mit der Stute Sweetheart FH, die heute das Junioren-Pferd von Lucie-Anouk ist, vertrat er Deutschland zweimal bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Darüber hinaus ritt er drei Pferde zum Finale des Nürnberger Burg-Pokals und vier zum Louisdor-Preis.

Sechs Pferde bildete er selbst – mit Hilfe von Trainer Wolfram Wittig – bis Grand Prix aus, darunter den Westfalen Abegglen, mit dem Hermes in den Perspektivkader des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) aufgenommen wurde, ehe er zu Victoria Max-Theurer ging.

Doch nun sei es eben Zeit für die Selbstständigkeit. Beatrice Baumgürtel betonte: „Der Schritt von Marcus in die Selbstständigkeit wird von uns voll unterstützt. Wir werden auch in Zukunft zusammenarbeiten. Die Zeit mit Marcus war geprägt von Vertrauen und gemeinsamen Erfolgen, und diese wünschen wir ihm natürlich auch in seiner neuen beruflichen Orientierung.“

Wie die konkret aussieht, vermag Hermes noch nicht zu sagen. „Erstmal bin ich ja noch drei Monate auf dem Freiberger Hof.“ Aber eine weitere Zusammenarbeit mit dem Freiberger Hof sei nicht ausgeschlossen. „Aber wie wir das machen, wissen wir noch nicht genau.“

www.dressursport-deutschland.de

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