Rodrigo Pessoas Olympiapferd Rebozo lebt nicht mehr

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Rodrigo Pessoa (BRA) und Rebozo bei den Olympischen Spielen 2012 in London. (© Julia Rau)

Im Alter von nur 20 Jahren ist Rebozo, ehemaliges Spitzenpferd von Rodrigo Pessoa, verstorben. Der Hengst war unter anderem bei Olympia und den Weltreiterspielen am Start.

Rebozo erblickte in Mexiko auf dem Gestüt La Silla das Licht der Welt. Seine internationale Karriere begann der Dollar de la Pierre-Sohn aus einer Ramiro Z-Mutter unter der US-Amerikanerin Candice King. Im Alter von zehn Jahren erwarb dann die Double H Farm, der damalige Arbeitgeber von Rodrigo Pessoa, den braunen Hengst.

Noch im selben Jahr erzielte das Paar vordere Platzierungen in 1,60 Meter-Springen, beispielsweise in Spruce Meadows und Rom. Daraufhin wurden die beiden für die Weltreiterspiele in Kentucky nominiert, wo sie sowohl mit der brasilianischen Mannschaft als auch im Einzel auf Rang vier landeten. 2011 ging Rebozo kein einziges Turnier, konnte sich mit Pessoa dann aber ein Jahr später erneut für die Olympischen Spiele in London qualifizieren. Das Ergebnis: Rang acht mit dem Team, Platz 22 in der Einzelentscheidung. Sein letztes Turnier ging Rebozo im März 2013 in Wellington. „Er war ein großzügiger und freundlicher Hengst, ich habe die Arbeit mit ihm sehr genossen. RIP Ribozo“, verabschiedete sich Pessoa heute auf Instagram.

Nach seiner sportlichen Karriere wechselte Ribozo als Deckhengst nach Frankreich. Dort bezog er seine Box bei der Group France Elevage, wo unter anderem Ausnahmehengst Contendro zu seinen Stallgenossen zählte. Rebozo, der  auf den Spitznamen „Boubou“ hörte, sei an einem Nierenversagen gestorben, gab die Hengststation gestern bekannt.

Zu den erfolgreichsten Nachkommen von Rebozo zählt der nun 14-jährige Hengst Rubens LS, der unter dem Iren Denis Lynch zuletz den Großen Preis von La Coruna gewann. Auch die gleichaltrige Rebeca LS v. Rebozo-Cassini ist mit ihrem französischen Reiter Edward Levy auf Fünf-Sterne-Niveau unterwegs.

 

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