Braunschweig: Mensch, Meyer!

TobyMeyerCorny

Tobias Meyer und Corny waren heute siegreich in Braunschweig. (© ACP-Fotografie-Pantel.de)

Highlight heute beim CSI3* in Braunschweig, das nicht mehr „Löwen Classics“ heißt, sondern unter „Braunschweig Classico“ firmiert, war heute der Preis des Handwerks über 1,50 Meter gegen die Uhr. Es wurde ein leichter Sieg für Tobias Meyer auf Corny. Der hat derzeit nicht nur sportlich gut lachen.

Seit Tobias Meyer im März 2018 zu seinem alten Arbeitgeber zurückgekehrt ist, dem Gestüt Sprehe, reitet er von Erfolg zu Erfolg. Er gewann im vergangenen Jahr die Großen Preise von Albführen, Verden und Salzburg. Das Jahr 2019 läutete er gleich mit einem Sieg im Großen Preis von Neustadt/Dosse ein. „Ich habe super Pferde im Moment“, erklärt er und fügt hinzu: „ein tolles Team und große Unterstützung von Jan Sprehe. Er ist immer dabei und hilft mir.“ Das hat auch in Braunschweig geholfen. Im Sattel des zehnjährigen Westfalen Corny v. Cornet Obolensky sicherte er sich das wichtigste Springen des Tages, den Preis des Handwerks über 1,50 Meter gegen die Uhr.

Eigentlich eher ein Zufallstreffer, denn Meyer hatte gar nicht vor, auf Sieg zu reiten. Aber: „Der Parcours war einfach top für uns. Corny hat so viel Qualität, dass ich einfach immer die engsten Wege genommen habe. Es wäre noch schneller gegangen.“ Meyer ist bewusst, dass er derzeit einen außergewöhnlichen Lauf hat: „Bei mir passt im Moment einfach alles! Sportlich läuft es super, ich bin vor 21 Tagen Vater geworden und am 28. Mai heirate ich!“ Tochter Mia und die zukünftige Ehefrau Vanessa sind auch in Braunschweig dabei.

Sie wurden heute Zeuge, wie Tobias Meyer in 53,69 Sekunden den Polen Jaroslaw Skrzyczynski auf Jerico hinter sich ließ. Der war 53,81 Sekunden schnell. Deutlich ruhiger ließen es Felix Haßmann und Cayenne WZ angehen. 55,38 Sekunden reichten für den dritten Platz.

Das Braunschweiger Turnier ist international hochklassig besetzt. So nutzt die US-Amazone Eve Jobs das CSI3*, um sich dort auf das Weltcup-Finale in Göteborg vorzubereiten, für das sie sich qualifizieren konnte. Heute war die 20-jährige Stanford-Studentin schon mal Neunte im Eröffnungsspringen auf Weltcup-Partnerin Venue d’Fees des Hazelles.

Alle Ergebnisse finden Sie hier. 

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