Global Champions Tour Finale: Vorgeplänkel von Brash und Bengtsson vor dem Showdown

Kampf der Giganten: Scott Brash/Hello Forever und Rolf-Göran Bengtsson/Clarimo

(© Kampf der Giganten: Scott Brash/Hello Forever und Rolf-Göran Bengtsson/Clarimo)

Morgen entscheidet sich in Doha, wer Global Champions Tour Sieger 2015 wird. Heute lieferten die beiden Favoriten Scott Brash und Rolf-Göran Bengtsson schon mal vorab einen kleinen Schlagabtausch.

Drei Reiter haben eine Chance auf den Gesamtsieg der Serie: Großverdiener Scott Brash, zweimaliger Sieger der Serie, derzeit Führender des GCT-Rankings und der Weltrangliste, Rolf-Göran Bengtsson, der zweimal Zweiter hinter Brash war und mit dosiertem Einsatz seines 16-jährigen Superstars Casall auf Platz drei in der Gesamtwertung sprang, oder Luciana Diniz (POR), die nach einer fantastischen Saison derzeit Zweite der Gesamtwertung ist.

Die beiden ersteren hatten ihre Spitzenpferde heute geschont und auf die zweite Garde gesetzt. Im Falle Brashs war das der neunjährige Oldenburger Hello Forever v. For Pleasure-Nimmerdor. Bei Bengtsson hieß die Alternative Clarimo ASK, sein zwölfjähriger Holsteiner Hengst v. Clearway-Caletto II.

Bengtsson musste vor Brash ins Stechen, nachdem er zuvor schon sehen konnte, dass einem der Kurs nichts schenken würde. So schied Lauren Hough (USA) auf Royalty Des Isles nach einem Sturz aus. Davon waren der Wahl- (Bengtsson ist in dem Schleswig-Holsteiner Örtchen Breitenburg beheimatet) und der echte Holsteiner weit entfernt. Bengtsson steuerte den Schimmel in blitzschnellen 45,42 Sekunden über den Parcours und übernahm die Führung.

Scott Brash musste als vorletzter Starter ins Stechen und schaffte es tatsächlich, Bengtsson noch einige zehntel Sekunden abzujagen. Die Uhr stoppte bei 44,78 Sekunden, Brash hatte gewonnen. Ein Omen für morgen? Man wird sehen. Aber dann werden beide Reiter ihre Top-Pferde gesattelt haben, Hello Sanctos und Casall.

Scott Brash war hinterher voll des Lobes über sein Pferd: „Ich bin wirklich hoch zufrieden mit ihm. Er liebt Stechen, er ist ein Sieger.“ In Hinblick auf morgen ließ er sich so viel entlocken: „Sanctos fühlt sich gut an. Er hatte heute frei und wir werden morgen unser Bestes geben. Man muss einreiten, seinen Job machen, sich auf sein Pferd konzentrieren, sich darauf konzentrieren, den Parcours zu bewältigen und das ist alles was ich versuchen und tun kann.“

Platz drei für Kutscher

Das Freitag, der 13., alles andere als ein Pechtag ist, bewiesen auch Marco Kutscher und sein elfjähriger Oldenburger Balermo v. Baloubet du Rouet-Silvio. Sie waren das erste Paar gewesen, das den ersten Umlauf von Uliano Vezzani fehlerfrei überwand. Im Stechen galoppierten sie dann souverän auf Rang drei.

Ebenfalls ins Stechen geschafft hatte es Meredith Michaels-Beerbaum mit Fibonacci. Hier gab sie mit dem For Feeling-Corland-Sohn allerdings auf. Daniel Deusser und Toulago hatten fünf Strafpunkte im ersten Umlauf. Bei Hans-Dieter Dreher und Colore wurden es acht. Ludger Beerbaum und Limonchello gaben im Umlauf auf.

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