Lausanne: Ludger Beerbaum gewinnt GCT-Springen und übernimmt Gesamtführung

Den für Deutschland medaillenlosen Ausgang der WEG in der Normandie hatte Ludger Beerbaum mit mangelnder Akkuratesse beim Reiten begründet. In Lausanne sagte er dann, das Global Champions Tour-Springen sei „nahezu perfekt“ gewesen. Und siehe da, dann klappt es auch mit den Schleifen. Und wie!

In Lausanne hatte Beerbaum auf den Baloubet du Rouet-Sohn Chaman gesetzt. Der KWPN-Hengst enttäuschte ihn nicht. Das Stechen war es, in dem er „nahe an der Perfektion“ geritten sei, wie Beerbaum hinterher konstatierte. Die Uhr stoppte bei 37,50 Sekunden, das Publikum jubelte und Ludger lächelte. Während er noch sein Pferd klopfte, musste schon Großbritanniens reitende Legende John Whitaker mit Argento einreiten. Die beiden hätten Beerbaum den Sieg noch streitig machen können und taten auch alles, damit das gelingt. Das klappte aber nicht. 38,31 Sekunden zeigte die Anzeigentafel. In gewohnt knapper Form kommentierte Whitaker das Ergebnis, dass der Kurs „ein bisschen zu dick aufgebaut“ für ihn gewesen sei. Da konnte Beerbaum schon einmal aufatmen. Aber noch nicht ganz, denn ein Reiter kam noch: der Argentinier José Maria Larocca auf Matrix, einenm zwölfjährigen schwedischen Cardento-Maximus-Sohn. Aber auch ihm gelang es nicht, Beerbaum den Sieg noch zu entreißen. So triumphierte der Altmeister, kassierte 100.000 Euro und übernahm mit dem Sieg zugleich auch die Führung in der Gesamtwertung der Global Champions Tour vor Rolf-Göran Bengtsson, seinem Bereiter Henrik von Eckermann und Edwina Tops-Alexander.

Hans-Dieter Dreher und Embassy II hatten einen Abwurf im ersten Umlauf, genau wie Meredith Michaels-Beerbaum und Fibonacci.

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