Lynch zieht nach

Wie Christian Ahlman zuvor versucht jetzt auch der des Dopings verdächtigte irische Springreiter Denis Lynch seine Sperre des Weltreiterverbands durch eine Einstweilige Verfügung aufheben zu lassen.
 
 

Der in der Nähe von Münster lebende Lynch hat seinen Anwalt beauftragt, einen entsprechenden Antrag beim Landgericht Dortmund einzureichen, berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Nach Aussagen von Lynchs Anwalt wurde der Anhörungstermin auf den 8. Oktober festgesetzt. Bei Lynchs Pferd Lantinus wurde bei einer Dopingkontrolle während der olympischen Reitwettbewerbe in Hongkong die verbotene Substanz Capsaicin gefunden, die sowohl zur Behandlung von Muskelverspannungen als auch zur Übersensibilisierung der Haut angewendet werden kann. Auf die Beine aufgetragen würden damit die Pferde zu vorsichtigerem Springen angehalten, das wäre dann ein klarer Fall von Doping, andernfalls würde es sich lediglich um die minderschwere Medikation handeln.

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