Oliva Nova: Christian Kukuk gewinnt Großen Preis, Janne Friederike Meyer-Zimmermann wird Dritte

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Christian Kukuk (© Toffi)

Bei der Mediterranean Equestrian Tour im spanischen Oliva Nova stand heute der Große Preis auf dem Programm. Nur vier Reiter schafften es ins Stechen, darunter mit Christian Kukuk und Janne Friederike Meyer-Zimmermann zwei Deutsche. Und tatsächlich konnten Christian Kukuk und Checker das Springen gewinnen – trotz starker Konkurrenz!

Von den 57 Teilnehmern im Großen Preis von Oliva Nova blieben nur vier Paare im Normalparcours fehlerfrei. Dafür war das Stechen um so hochkarätiger besetzt: Neben Christian Kukuk und Janne Friederike Meyer-Zimmermann, kämpften auch der Schweizer Steve Guerdat, aktuell Führender der Weltrangliste, und die französische Mannschaftsolympiasiegerin Penelope Leprevost um den Sieg. Mit einem beherzten Ritt im Stechen konnten sich Christian Kukuk und Checker am Ende durchsetzen!

Nach 36,60 Sekunden stoppte die Uhr für den Stallreiter von Ludger Beerbaum und seinen elfjährigen Westfalen. Allzu lange kennen sich die beiden noch nicht: Bis Oktober 2020 saß noch Frederick Troschke im Sattel des Schimmels. Somit war es auch der bisher größte gemeinsame Erfolg für Christian Kukuk und Checker. Neben den Weltranglistenpunkten gab es für die beiden rund 12.000 Euro Preisgeld.

Das Nachsehen hatten Steve Guerdat und Jonka-A, die knapp eine Sekunde langsamer unterwegs waren (0/37,59). Der Schweizer ist nicht nur frisch verheiratet, sondern wird in diesem Jahr auch zum ersten Mal Vater. Da seine Frau Fanny Skalli dementsprechend aus einem besonders schönen Grund momentan nicht mehr selbst in den Sattel steigt, stellt er ihre belgische Stute Jonka-A aktuell im Parcours vor.

Auf Platz drei landeten Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Chesmu, ein zehnjähriger Cornet Obolensky-Sohn. Die beiden lieferten im Stechen eine fehlerfreie Runde in 38,81 Sekunden ab. Schon vergangene Woche hatten sie in Spanien ein Weltranglistenspringen für sich entscheiden können – die Saison läuft also gut an für das Paar! Penelope Leprevost und Vancouver de Lanlore blieben ebenfalls null in 39,01 Sekunden, Platz vier.

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