Springreiter Cassio Rivetti nach Sturz erfolgreich operiert

pvh-160813-RIO-5556

Schon bei den Olympischen Spielen war Cassio Rivetti ein wenig vom Pech verfolgt gewesen als er mit Fine Fleur du Marais den Parcours zu Fuß verlassen musste. Jetzt muss er erst einmal überhaupt wieder gehen können, ehe er in den Sattel steigt. (© Pauline von Hardenberg)

Der ukrainische Springreiter Cassio Rivetti hatte gestern im Großen Preis der Stephex Masters einen Sturz mit Folgen erlitten.

Das wird eine längere Auszeit – gestern hatte Springreiter Cassio Rivetti, der im Parcours für die Ukraine startet, sich bei einem Sturz im Großen Preis der Stephex Masters das Bein so unglücklich gebrochen, dass dieses operiert werden musste. Das ist heute geschehen. Die Operation verlief komplikationslos. Trotzdem wird Rivetti erst Ende des Jahres wieder reiten können.

Auf seiner Website schreibt Rivetti: „Ich hatte gestern eine ruhige Nacht, nachdem ich mir beim Sturz mit meinem Pferd Torgal de Virton das Bein gebrochen hatte. Die Heilung wird einige Monate dauern, die ich nutzen werde, um wertvolle Zeit mit meinen Lieben zu verbringen und die Batterien aufzuladen für mein Comeback. Danke an alle von euch für die vielen Nachrichten und guten Wünsche. Das tat gut! Mein besonderer Dank gilt dem Turnierveranstalter der Stephex Masters und den medizinischen Betreuern ebenso wie dem gesamten Team des Brüsseler Krankenhauses. Vielen Dank auch an meine Sponsoren und Fans, dass sie in einer so schweren Zeit meiner Karriere hinter mir stehen. Und Gratulation an Stephan Conter (Chef der Stephex Stables und Veranstalter in Brüssel, Anm. d. Red.), dafür, dass er ein so großartiges Turnier auf die Beine gestellt hat.“

Cassio Rivetti kam in Brasilien zur Welt und ritt auch zunächst für die Gastgeber der diesjährigen Olympischen Spiele, ehe er im Januar 2009 zur Ukraine wechselte. Bis dato hatte er unter anderem bei Rodrigo und Nelson Pessoa geritten. Letzterer ist nach wie vor Rivettis Vorbild. Heute lebt er in Brüssel. Das Turnier wäre also gewissermaßen ein Heimspiel gewesen.