VER-Dinale: Schwedischer GP-Sieg, Leonie Böckmann Bundesnachwuchschampionesse

Die schwedische Nationenpreisreiterin Emma Emanuelsson ging als Siegerin aus dem Großen Preis von Verden im Rahmen der VER-Dinale hervor. Als Bundesnachwuchschampionesse konnte sich ein Mitglied der dritten Generation Böckmann feiern lassen: Gilbert Böckmanns Tochter Leonie.

Mit ihrem elfjährigen schwedischen Warmblüter Titan (v. Camaro M-Cardento) gelang der Schwedin Emanuelsson einer von zwei fehlerfreien Ritten in der Siegerrunde. An ihre Siegerzeit von 37,12 Sekunden kam der zweite „Nuller“, Josef-Jonas Sprehe auf dem Hannoveraner Hengst Contendro Star v. Contendro-Rabino, nicht heran. Er verzeichnete 42,03 Sekunden. Toni Haßmann und der 13-jährige Holsteiner Hengst Contact van de Heffinck v. Concept-Corrado bekamen 0,25 Strafpunkte für Zeitüberschreitung und wurden damit Dritte.

Ziemlich souverän fiel der Sieg der 14-jährigen Leonie Böckmann im Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter aus. Mit den Wertnoten 8,70 und 8,80 bewies sie, dass sie nicht nur mit ihrem eigenen Pony Fort Lauderdale eine stilistisch saubere Runde hinlegen kann, sondern auch mit dem ihrer Konkurrenten, denn ein Ponywechsel ist Teil der Veranstaltung. Zweitbester Pony-Junior war Julius Reinacher (15) mit Christoph Columbus und den Noten 8,60 und 8,20. Max Haunhorst (14) und Concord konnten sich über Rang drei freuen (8,40 und 8,10).

Leonie kommentierte ihren Erfolg hinterher mit den Worten: „Man muss bescheiden sein. Das hat Papa mir vor der Prüfung mit auf den Weg gegeben. Ich war total nervös, weil der Druck hoch war. Aber meine Motivation war einfach riesig, heute zu gewinnen.“ Was nicht so einfach war, denn wie Pony-Bundestrainer Peter Teeuwen einschätzte, hatte Leonie mit dem holsteinisch gezogenen Wallach High Dream von Clara Schumacher das „am schwierigsten zu reitende Pony im Finale.“ Teeuwen lobte: „Leonie fällt einfach durch gutes Reiten auf und nimmt vor allem die Grundlagenarbeit sehr ernst.“ 2013 gewann sie das Bundeschampionat der fünfjährigen Springponys. Auch über den Kommentar von Toni Haßmann war Leonie „echt glücklich“ „Du hast das super gelöst, bist ruhig geblieben und hast das nicht leicht zu reitende Pony einfach springen lassen.“ Sie selbst erklärte einfach: „Mir liegen heiße Ponys ziemlich gut.“

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