Vidauban: Comeback für Patrik Kittels Scandic – mit VIDEOS

Fast ein halbes Jahr lang musste der Fuchshengst Scandic von Patrik Kittel verletzungsbedingt pausieren. Pünktlich zu der World Dressage Masters Etappe in Vidauban meldete er sich zurück, um ein stattliches Preisgeld einzusacken. Dabei ließ er unter anderem Herzruf’s Erbe hinter sich.

Die Leuchttafel zeigte 81,025 Prozent für Scandic. Ein unangefochtener Sieg für den Bronzemedaillengewinner in der Kür bei der EM 2011, denn außer ihm knackte kein Pferd die 80-Prozent-Marke. Bereits den Qualifikations-Grand Prix hatten Kittel und Scandic für sich entschieden. Eine makellose Turnierbilanz für den Schweden, denn in der Großen Tour hatte er mit seinem Nachwuchspferd Deja bei zwei Starts ebenfalls zwei goldene Schleifen gewonnen. Da waren die 18.000 Euro, die es heute für den Sieg gab das Sahnehäubchen.

Platz zwei ging an die Italienerin Valentina Truppa auf Eremo del Castegno mit 78,80 Prozent. Es gab Zeiten, da kam auch dieses Paar beständig über 80 Prozent. Heute hatten die beiden einige Patzer in ihrer Kür und der Wallach guckte an einer Stelle immer wieder.

Platz drei ging an Ulla Salzgeber und Herzruf’s Erbe, bei denen die Wechseltouren heute nicht gelingen wollten. Unter dem Strich gab es 76,325 Prozent für das Paar aus Deutschland.

Einen deutschen Sieg gab es in der Intermédiaire I durch Matthias Alexander Rath auf Bretton Woods, die mit 70,895 Prozent ihre zweite goldene Schleife nach dem gestrigen Prix St.Georges an der Kandare hatten. Zweiter wurde erneut Diederik van Silfhout auf Bonzanjo (70,842), diesmal vor Raths Ehefrau Franziska auf dem Dänen Samba King, einst Jungpferdechampions bei den nördlichen Nachbarn und Teilnehmer der WM junger Dressurpferde, den sie 2012 übernommen hat. 67,842 Prozent waren ihr Ergebnis.

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