FEI fällt Entscheidung im Fall Maxime Livio

Der Weltreiterverband FEI hat seine endgültige Entscheidung im Fall Qalao des Mers und Maxime Livio gefällt. Das Pferd des französischen Vielseitigkeitsreiters war bei der Dopingkontrolle der Weltreiterspiele positiv auf eine Substanz aus der Gruppe der „Controlled Medications“ getestet worden.

Livio hat eine sechsmonatige Sperre aufgebrummt bekommen (am 7. Mai in Kraft gertreten), muss 2500 Schweizer Franken Strafe zahlen, die Kosten für die Analyse der B-Probe tragen und sich an den Gerichtskosten beteiligen. Man hatte bei Qalao des Mers das Beruhigungsmittel Acepromazine gefunden. Die Substanz zeählt zu den „Controlled Medications“, also zu denjenigen Medikamenten, die üblich sind in der Pferdebehandlung, die aber im Wettkampf nicht erlaubt sind.

Schon im vergangenen Monat hatte die FEI Livio und die französische Mannschaft disqualifiziert. Ein bitterer Schlag für die Franzosen, die damit auch seine Startberechtigung für die Olympischen Spiele 2016 in Rio verloren haben. Livio war Fünfter der Einzelwertung in der Normandie geworden. Die Mannschaft hatte Platz vier belegt. Man hatte diese Entscheidung auf Anfrage der FEI wegen der Konsequenzen für die Olympischen Spiele schon vorher getroffen.

An Stelle der Franzosen dürfen nun die in der Normandie siebtplatzierten Kanadier nach Rio reisen. Außerdem sind qualifiziert: die Australier, Deutschland, Großbritannien, Irland und die Niederland. Als Gastgeber sind die Brasilianer automatisch qualifiziert. Wobei sie trotzdem wie alle anderen Reiter die Minimumqualifikationen erfüllt haben müssen.

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