30-Tage-Test Moritzburg: Nur einer über 8,0

Im Landgestüt Moritzburg ging dieser Tage der 30-Tage-Test über die Bühne. Nur ein einziger Hengst, zugleich der Dressursieger, erreichte eine Endnote mit einem „gut“ vor dem Komma – und es war keiner von den beiden Körsiegern, die in Moritzburg mit dabei waren.

Dabei handelte es sich um die Katalognummer 2, einen Oldenburger Sohn des Fontane aus einer Mutter v. Campari M-Freiherr. Der dreijährige Rappe aus der Zucht der ZG Sprick/Ruste in Osterholz-Scharmbeck überzeugte Abstammungsgemäß vor allen Dingen mit seinem Viereckstalent 8,84 die Wertnote. Zusammen mit der Bewertung fürs Springen 7,38 ergab das eine gewichtete Endnote von 8,13.

Ganz knapp unter dem „gut“, nämlich mit einer 7,95, endete die Prüfung für den Bayern Quint aus der Zucht der ZG Bamann-Walter in Kraiburg/Inn, der für den Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen antrat. Der Quintender-Carlando-Argentinus-Sohn sprang für eine 8,23. Die Dressurnote lautete 7,59.

Besser über den Stangen war nur einer: der OS-Hengst Courtier v. Conthargos-Grannenstolz aus der Zucht von Detlef Altmann, Groß Roge. Auch er vertrat den Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen. Die beste Springnote des Lots von 8,33 und eine 7,34 ergaben zusammen die Endnote 7,85, Platz drei.

Der süddeutsche Körsieger in München 2013, Stockhausen v. Stockholm-Harvard-Campari M, aus der Zucht des ehemaligen Spring-Bundestrainers Kurt Gravemeier, beendete die Prüfung mit eine Endnote von 7,78. Die setzte sich zusammen aus sehr gleichmäßigen Leistungen einer 7,86 in der Dressur und einer 7,88 im Springen.

Der Siegerhengst 2012 aus Neustadt/Dosse, Quaterstern v. Quaterback aus der Poetin III v. Sandro Hit-Brentano II (Z.: HuL Neustadt/Dosse), übertrumpfte den süddeutschen Kollegen aus München mit einer 7,92 insgesamt. Er kratzte sowohl in der Dressur, als auch im Springen am „gut“: 7,99 auf dem Viereck, 7,98 über den Stangen.

Weitere Ergebnisse unter www.hengstleistungspruefung.de

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