BuCha: Vom jungen Wilden zum Musterknaben

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Die fünfjährigen Dressurpferde hatten im Kleinen Finale die zweite Chance, sich für Sonntag zu qualifizieren. Eine Überraschung gab es bei der Bundeschampionesse des vergangenen Jahres,

Sieger wurde der Oldenburger Hengst Zalando v. Zack-Sunny Boy (Z.: Gestüt ERA) unter Nicole Casper, der sich im Warendorfer Viereck in reeler Anlehnung präsentierte. Nachdem er bei der Finalqualifikation auf Rang 28 landete, zeigte er sich heute souverän. Mit seiner natürlichen Aufwärtstendenz überzeugte er die Richter vor allem mit seinem ausdrucksstarken Trab und seiner Galoppade. Hierfür gab es jeweils eine 8,5, genauso wie für den Gesamteindruck. Die Durchlässigkeit bewerteten die Richter mit einer 8,0. Auch auf den Schritt gab es eine glatte 8, hier war der Hengst allerdings noch nicht ganz losgelassen. Gesamt bedeutete das für den dunkelbraunen Hengst eine Note von 8,3.

Mit einem Zehntel Abstand landete  Lassira v. Lissaro-Lancer II (Z.: Hans Jürgen Briem) unter Christina Konings auf dem zweiten Platz. Die braune Rheinländerin, am Vortag mit einer Gesamtnote von 8,0 bewertet, steigerte sich auf 8,2. Besonders Trab und Schritt, sowie der Gesamteindruck machten die Benotung aus, hier zückten die Richter jeweils eine 8,5. Eine 7,5 gab es auf die Druchlässigkeit, eine 8,0 auf den Galopp.

Rang Drei sicherte sich Frederic Wandres auf Formidable. Der Fürst Romancier-Wyoming Sohn, gezogen von Ullrich Kasselmann hatte in der Summe eine Wertnote von 8,0, auf den Trab, den Galopp und den Schritt gab es jeweils eine glatte 8, auf den Schritt eine 7,5. Für den Gesamteindruck heimste der Oldenburger Wallach eine 8,5 ein.

Den vierten Platz teilten sich der Hannoveraner Fürstenhof v. Fürst Grandios-Weltmeyer (Z.: Karl Lehing) unter Birte Senftleben, der Westfale Damon’s Pauly v. Damon Hill-Romatik-Boy (Z.: Frank Benedyczak) unter Claudia Rüscher und der Rheinländer Hengst Zirkon v. Zack-Sunny-Boy (Z.: Sylvia Zimmer) unter Dorothee Schneider. Mit einer Gesamtnote von 7,9 konnten sie sich für Sonntag qualifizieren.

Überraschend war das Ergebnis der vorjahres Bundeschampioness der vierjährigen Reitpferde und diesjährige WM-Achte Zikade v. Singolo-Tambour (Z.: Norbert Timm) unter Dorothee Schneider. Sie präsentierte sich in einer konstanten Anlehnung ohne grobe Fehler. Höhepunkte waren bei der Vorstellung die einfachen Wechsel, sowie das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen. Trotzdem sahen die Richter sie lediglich auf Rang 17, was nicht für eine Platzierung reichte. Mit einer 7,5 für Trab und Gesamteindruck, eine 8,0 für die Durchlässigkeit und jeweils eine 7,0 für Schritt und Galopp reichte es am Ende für ein Gesamtergebnis von 7,4.

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