Ein 285.000 Euro-Springtalent bei Kasselmann- und Schockemöhle-Auktion

Paul Schockemöhle und Ulli Kasselmann haben am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Hybridauktion 20 Dressur- und Springpferde aus eigener Zucht bzw. eigenem Besitz zum Verkauf gebracht. Den Höchstpreis erzielte ein Springtalent.

Beim Spitzenpferd der Kasselmann- und Schockemöhle-Hybrid-Auktion handelt sich um den sechsjährigen Wallach Carepetit PS v. Chac Boy-Careful-Landfriese. Er hat bereits auf 1,50 und 1,45 Meter-Niveau erfolgreiche Geschwister. Sein offizieller Zuschlagspreis lag bei 285.000 Euro.

Nicht nur dieser Chac Boy-Sohn war seinen neuen Besitzern viel Geld wert. Der dritthöchste Zuschlagspreis lag bei 225.000 für den ebenfalls vom Chac Boy abstammenden Chatazio PS. Die Mutter des fünfjährigen OS-Hengstes ist eine Carinue-Cento-Stute. Chactazio hat bereits Platzierungen in Springpferdeprüfungen der Klasse A. Kunden aus Dänemark und den USA lieferten sich ein Bieterduell um den Braunen. Dänemark hatte den längeren Atem. Damit kehrt Chactazio quasi heim, denn als Züchter weist die FN die Tailormade Horses APS aus Nykøbing aus.

Nach Großbritannien wechselte das teuerste Dressurpferd, ein vierjähriger Oldenburger Hengst v. Vitalis-Fidertanz-De Niro mit Namen Valerioll. Die Großmutter Diva v. De Niro-Rubinstein ist zugleich die Mutter des einstigen Burg-Pokal-Siegers und späteren Junioren-Europameisters Flamboyant. 265.000 Euro werden für Valerioll als Zuschlagspreis ausgegeben.

Der Gesamtumsatz für die jeweils zehn Dressur- und Springpferde wird mit 2.446.000 Euro angegeben. Das entspricht einem Durchschnittspreis von 122.800 Euro.

Die gesamte Kollektion finden Sie hier.