Hannover: Die Trakehner Reitpferdechampions 2018 mit fünf Titeln

Hannover – Trakehner Bundesturnier 2018

Einer der beiden Trakehner Champions 2018 bei den vierjährigen Hengsten: Speedway v. Schwarzgold unter Kim Pfeiffer. (© www.sportfotos-lafrentz,de)

Zwei Altersklassen mit je zwei Gruppen – das müssten eigentlich vier Champions sein, die dieses Wochenende beim Trakehner Bundesturnier gekrönt wurden. Doch bei den vierjährigen Hengsten gab es diesmal zwei Sieger.

8,64 – diese Traumnote war bei den vierjährigen Hengsten gleich zweimal vergeben worden, einmal an Speedway v. Schwarzgold-Anduc aus der Zucht von Udo Schmittberger und vorgestellt von Kim Pfeiffer und einmal an den Schimmel Zauberreigen v. Rheinklang-Interconti (Z.: Dr. Elke Söchtig, Gestüt Elmarshausen) mit Eva Maria Lühr im Sattel.

Damit war klar, dass es kein Silber gibt. Bronze sicherte sich der Millennium-Hofrat-Sohn Rhenium unter Ignasi Maria Nicolau. Für den von der ZG Traupe gezogenen Hengst gab es eine glatte 8,0.

Stuten und Wallache

Drei Wallache, eine Stute traten in der anderen Vierjährigen-Abteilung an. Der Sieg ging mit 8,21 an Pettersson v. Hirtentanz-Maizauber (Z: Hans Wickenbrock), den Lydia Camp vorstellte.

Hinter Pettersson landete Bonifacio aus der Zucht und im Besitz der ZG Rüdel auf dem Silberrang. Vorgestellt wurde der Heuberger-Cadeau-Sohn von Vanessa Siedentopf für eine 7,93.

Bronze ging an die einzige Stute, Hagebutte v. Hibiskus-Imperio (Z.: Trakehner Gestüt Murtal) mit Friederike Schulz-Wallner im Sattel (7,86).

Dreijährige

Bei den dreijährigen Hengsten führte kein Weg vorbei an Bourani v. Fairmont Hill-Legretto (Z.: Maja Kozian-Fleck) unter Sandra Frieling. Der gekörte Hengst erhielt eine 8,43.

Mit deutlichem Abstand (7,5) folgte als Zweiter Kara ben Nemsi v. Luxor-Rheinklang (Z.: Gisela Gunia) unter Franziska Sophie Weid. Bronze unter den drei Finalisten ging an den von Luise Bredemeier gezogenen High Dream v. Saint Cyr-Summertime unter Hannah Tomaszewski mit einer 7,29.

Stuten und Wallache

Bei den dreijährigen Stuten und Wallach hatte der von der ZG Karp gezogene Herbstrot v. All Inclusive-Insterburg die Nase vorn. Auch er siegte unter Dr. Ulrike Felbinger-Karp mit Weile und der Note 8,57.

An zweiter Stelle reihte sich der Cadeau-Insterburg-Sohn Ancelotti (Z.: Marika Werner). Unter Lydia Camp erzielte er eine 8,07.

Bronze ging mit einer 7,29 an die von Dr. Thomas Weckerle gezogene Rosen Derwisch, die mit Dschehim ox einen arabischen Vater hat und aus einer Münchhausen-Mutter stammt. Vorgestellt wurde sie von Kirsten Sieber.

Die Nominierten fürs Bundeschampionat

Lars Gehrmann, Zuchtleiter und Geschäftsführer des Trakehner Verbandes, hat im Anschluss an die Reitpferdechampionate die Teilnehmer am Bundeschampionat in Warendorf benannt. Hier treten an:

SPEEDWAY v. Schwarzgold – Anduc, (Z.: Udo Schmittberger, B.: Gestüt Hörstein, Wolfgang Diehm) unter Kim Pfeiffer

ZAUBERREIGEN v. Rheinklang – Interconti (Z.: Dr. Elke Söchtig, Gestüt Elmarshausen, B.: Trakehner Gestüt Gut Staffelde) unter Eva Maria Lühr

PETTERSSON v. Hirtentanz – Maizauber (Z.: Hans Wickenbrock, B.: Dr. Petra Becker) unter Lydia Camp.

BOURANI v. Fairmont Hill – Legretto (Z.: Maja Kozian-Fleck, B.: Sergej Litvichenko) unter Sandra Frieling

HERBSTROT v. All Inclusive – Insterburg (Z.: ZG Karp und Schulte Beckhausen, B.: Dr. Ulrike Felbinger-Karp) unter Wibke Hartmann-Stommel

ANCELOTTI v. Cadeau – Insterburg (Z.: Marika Werner, B.: Maximiliam Camp) unter Lydia Camp

 

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