Oldenburger Sattelkörungssieger 2019: Fynch Hatton v. Formel Eins UPDATE: Zum Spitzenpreis nach Dänemark

Ein Franziskus-Enkel war der umjubelte Star der Oldenburger Sattelkörung 2019. Fremdreiterin Beatrice Buchwald zog die Höchstnote, und die Oldenburger Zuchtleitung kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Und seine neue Heimat: Dänemark – er war das Spitzenpferd der Auktion.

Fynch Hatton heißt der Sohn des Formel eins aus der Senorita Meyer v. Sir Donnerhall-Weltmeyer (Z.: Bernhard Ilting-Reuke), der den Rest des Feldes der achten Oldenburger Sattelkörung souverän hinter sich ließ. Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff erläuterte: „Wir sahen hier einen herrlich aufgemachten Hengst. Von der Machart und der Souveränität ein richtiges Meisterstück – eine Perle für die Zucht.“

Als reitende Richterin war Beatrice Buchwald geladen. Die drückte ihre Begeisterung in einer Wertnote aus: 10,0. Dass Florestan-Blut und Senorita Meyer gut zusammenpassen, hat Züchter Ilting-Reuke schon häufiger feststellen können. Die Stute lieferte nämlich auch die beiden gekörten First Choice v. Fidertanz sowie Fürst Magic v. Fürstenball, der im Stall von Dorothee Schneider gefördert wird und mit ihr S-erfolgreich ist.

Die Reservisten

Zum Reservesieger rief die Oldenburger einen direkten Weltmeyer-Nachkommen aus: What’s Up aus der Sympatica Uno v. Sir Donnerhall-Rohdiamant. Das Gestüt Uno in Dänemark hatte den Hengst gezogen und in Vechta präsentiert.

Zweiter Reservesieger wurde einmal mehr ein Sohn des Bon Coeur v. Benetton Dream, der mit seinem Prämierenjahrgang die Körplätze des Landes aufmischen konnte. So nun auch mit Bon Akzent aus der Ambiente v. Akribori-Akzent II, gezogen von Volkhard Folkers.

Die weiteren gekörten

Von den 13 ausgestellten Hengsten erhielten insgesamt fünf ein positives Körurteil. Das waren neben den drei genannten auch noch ein weiterer Formel Eins-Sohn, diesmal aus einer Roman Nature-Mutter. Ina Gerlach ist Züchterin, die R. und F. Spieß GbR in Minden Aussteller.

Und schließlich konnte auch ein Sohn des Santo Domingo aus einer Donnerschwee-Mutter (Z.: Bernd Huslage, A.: Perkovis Equestrian) die Körkommission überzeugen.

Die gesamte Kollektion finden Sie hier.

Auktion: Siegerhengst für 260.000 Euro nach Dänemark

Bei der Auktion wurde Fynch Hatton für 260.000 Euro einem „Global Player“ aus Dänemark zugeschlagen. Wer sich wohl hinter dieser Pressemitteilungs-Lyrik verbirgt? Den zweithöchsten Preis erzielte das teuerste Springpferd der Kollektion, die in 1,30 Meter-Springen erfolgreiche Cavallina v. Cavall-Contender. Sie kostete 93.000 Euro. Ihr neuen Besitzer haben den Wohnsitz Monaco. Die Schimmelstute soll von diesen Mäzenen einem „internationalen Springreiter aus Großbritannien zur Verfügung“ gestellt werden, heißt es in der offiziellen Vereinbarung.

Gr. Feldhaus/www.oldenburger-pferde.net

Cavallina v. Cavall, teuerstes Springpferd der Frühlings-Elite Auktion in Vechta 2019. (© Gr. Feldhaus/www.oldenburger-pferde.net)

Rund die Hälfte der angebotenen Pferde wurden ins Ausland zugeschlagen. Am stärksten war das Interesse aus den USA (7). 42 Pferde kosteten im Durchschnitt 47.190 Euro.

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