„Ost-Westfale“ Paradiesvogel ist gestorben

Der westfälisch gebrannte Paradiesvogel war einer der erfolgreichen Hengste des Ostens, schon bevor Quaterback auftauchte. Nun ist der Doppelvererber im Alter von 25 Jahren gestorben.

Dabei gehörten der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse formal nur die Sportrechte an dem bis zur schweren Klasse im Dressurviereck erfolgreichen Parademarsch-Disco-Star-Sohn. Die Zuchtrechte liegen bei der Harald und Michael Unger GbR vom Gestüt Käfernburg im thüringischen Arnstadt. Hier verbrachte Paradiesvogel die letzten Jahre auf der Koppel, auf der er dann auch gestorben ist.

Paradiesvogels Erfolgsstatistik kann sich sehen lassen. Seinen 100-Tage-Test in Neustadt/Dosse schloss er als Dritter insgesamt ab, wobei er das beste Dressurergebnis erzielte und auch im Springen mehr als 100 Indexpunkte erreichte. In seiner eigenen aktiven Zeit war er siegreich in Prix St. Georges und platziert in Intermédiaire I.

Seine Nachkommen haben bisher knapp 200.000 Euro für ihren Vater im Sport verdient. Elf gehen S-Dressur, einer S-Springen. Bei der FN sind bis September 2013 vier gekörte Söhne erfasst und 558 eingetragene Zuchtstuten, von denen 120 mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden.