Weltreiterspiele Tryon 2018

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Luftaufnahme des Tryon International Equestrian Center, wo bei den Weltreiterspielen 2018 Pferdesportgeschichte geschrieben werden wird. (© www.tryon2018.com)

Der 50 Tage-Test in der Hengstprüfungsanstalt Schlieckau ging heute zu Ende. Von 21 angemeldeten Hengsten haben 18 den Test beendet und vier davon mit einer Gesamtnote von 9,0 und besser. Zwei dieser vier Hengste haben den international erfolgreichen Action-Breaker zum Vater.

Darunter auch der Sieger des 50 Tage-Tests in Schlieckau. Er hört auf den Namen Actender. Man ahnt es schon, die Mutter des OS-Hengstes stammt ab v. Contender und ihr Sohn Actender kam auf dem Gestüt Lewitz zur Welt. Actender überzeugte mit jeweils einer 9,5 für Vermögen, Manier und Gesamteindruck sowie einer Rittigkeitsnote durch die Fremdreiter von 9,75. Auch die „inneren Werte“ Charakter, Temperament und Leistungsbereitschaft waren eine 9,5 wert. Alles in allem kam der Hengst auf eine Endnote von 9,16.

Sein Halbbruder namens Action Blue steht ebenfalls im Besitz der Schockemöhle Hengsthaltungs GmbH, hat eine Chacco Blue-Mutter und glänzte nicht nur mit seiner Endnote von 9,01, sondern auch mit einer von nur zwei Idealnoten 10 im Test. Die gab es bei ihm von den Fremdreitern für seine Rittigkeit. Er war allerdings nur der viertbeste Prüfling.

Die zweitbeste Gesamtnote lautete 9,11 und die gab es für den Holsteiner Quantino v. Quarz-Coriano aus der Zucht von Volker Thedens in Lieth und vorgestellt von Herbert Müller aus Heroldsbach. Er kam nahe dran an die Noten des Siegers, hatte allerdings im Bereich Manier „nur“ eine 9,0.

Der vierte im Bund der „Neuner-Pferde“ war ein weiterer Holsteiner: Zornell II v. Zirocco Blue-Colman, gezogen von Karl Heinz Peters in Wöhrden, ausgestellt durch Sven Völz in Bienenbüttel. Zornell II überzeugte die Bewertungskommission insbesondere mit seiner Leistungsbereitschaft, die die zweite 10 des Lots wert war. Mit einer 9,75 hatte er auch im Bereich Interieur die höchste Bewertung aller Teilnehmer. Unter dem Strich kam er auf eine 9,03.

Vier Hengste haben das Klassenziel einer disziplinspezifischen Endnote (in diesem Fall Springen) von mindestens 7,8 nicht erreicht: Diamant de la Lande v. Diamant de Semilly (7,29), der unter dem Sportnamen Carlos 777 eingetragene Casall-Sohn (7,2), dann Casidall GT v. Casall (7,44) sowie der als Voll Cool eingetragene Vesuv-Sohn (6,48).

Alle Ergebnisse finden Sie unter www.hengstleistungspruefung.de.

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