Verden: 40. Hannoveraner Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion

Die stattliche Anzahl 147 Fohlen kam am Wochenende in Verden bei der 40. Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion unter den Hammer. Heiß begehrt waren vor allem die Nachkommen des WM-Teilnehmers Franziskus.

Zum Spitzenpreis von 32.000 Euro erwarb der Klosterhof Medingen das Hengstfohlen Fly v. Franziskus-Contendro aus der Zucht von Rita und Otto Sölzer in Fritzlar-Werkel. Fly war zuvor bereits Dritter beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen gewesen. Nur wenig günstiger war der Titelheld des Katalogs, Freak Blue, auch dies ein Franziskus-Sohn, diesmal aus einer Sorento-Mutter. Der Braune aus der Zucht von Stefan Hermann in  Northeim-Imbshausen fand für 31.000 Euro eine neue Heimat, die ebenfalls in Niedersachsen liegt.

Was sie erwarten könnte, wenn die beiden Dressurtalente groß sind, konnten die Käufer direkt vor Ort begutachten. Denn der Vater, Franziskus, vor zwei Jahren noch Bundeschampion der vierjährigen Hengste und erst vor kurzem in Verden bei der WM der jungen Dressurpferde im großen Finale am Start gewesen, war mit seiner Ausbilderin Ingrid Klimke selbst anwesend in der Niedersachsenhalle und präsentierte sich.
Unter den Springfohlen avancierte Locke Lordanos v. Lordanos-Goldever mit 17.000 Euro zum teuersten Fohlen. Ernst Stahlhut in Stadthagen hat sein Fohlen nach Frankreich veräußert. Der Durchschnittspreis bei den Fohlen belief sich auf 8368 Euro. Das sind knapp 2000 mehr als im Vorjahr.

Bei den Zuchtstuten war das Sandro Hit-Blut begehrt wie eh und je. Bei 48.000 Euro fiel der Hammer für die Hann. Pr. A. Saphira v. Soliman de Hus-Wesley (Z.: Detlef Ruddat, Kirchlinteln) zu Gunsten eines Kunden aus Neuseeland. Saphira ist tragend von Damon Hill. Züchter Ruddat kann sich auf die Schulter klopfen. Schon die Vollschwester zu Saphira war 2013 als bestbezahlte Zuchtstute über die Auktion gegangen, damals nach Italien. Im Durchschnitt musste man für die neun Stuten 17.888 Euro anlegen.

Die gesamte Kollektion mit Ergebnissen finden Sie hier.