Weltreiterspiele Tryon 2018

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Luftaufnahme des Tryon International Equestrian Center, wo bei den Weltreiterspielen 2018 Pferdesportgeschichte geschrieben werden wird. (© www.tryon2018.com)

Neben dem Turniergeschehen steht Verden International ganz im Zeichen der jungen Nachwuchspferde. Erst werden an zwei Tagen über 100 Fohlen versteigert, dann werden am Sonntag die Hannoveraner Reitpferdechampions gekürt.

Reitpferde

Die Nase vorn bei den dreijährigen Stuten und Wallachen hatte die Don Nobless-Tochter Daria. Vorgestellt wurde sie von Beatrice Buchwald. Sie ritt die Stute, die vom Gestüt Hülsdau gezogen wurde und noch immer in deren Besitz steht, im Trab zu einer 9. Auch die Ausbildung und den Körperbau bewerteten die Richter jeweils mit einer 9. Im Mittel reichte eine 8,7 zum Sieg vor der Dancier-Tochter Dschamilja, die von Madeleine Bendfeldt vorgestellt wurde. Die Stute steht im Besitz von Henning Mues und bekam im Schnitt eine 8,5. Auch der dritte Platz ging an eine Stute. Ulrike Hatzl stellte Borgia, die Benetton Dream zum Vater hat. Sie wurde mit einer 8,4 beurteilt. Alle drei Stuten wurden für das Bundeschampionat in Warendorf nominiert.

Hier sind alle Ergebnisse zu den dreijährigen Stuten und Wallachen.

Bei den vierjährigen Stuten und Wallachen dominierte der Sir Donnerhall-Sohn Nymphenburgs Scofield unter Lukas Fischer. Beurteilt wurden Trab, Galopp, Schritt, Ausbildung und Körperbau. Eine 9,5 gab es für den Wallach in Punkto Ausbildung. Für den Trab und Galopp gab es von den Richtern eine 9 im Schritt reichte es nur für eine 7,5. Den Körperbau benoteten die Richter mit einer 8. Im Mittel siegte der Hannoveraner, der im Besitz von Helmut Freiherr von Fircks steht, mit einer 8,6. Damit lag er nur knapp über dem zweitplatzierten Bounty, der von der Schwedin Jesscia Lynn Andersson vorgestellt wurde. Der Benicio-Sohn bekam eine 8,5. Seine höchste Wertnote, eine 9 erhielt er für seine Ausbildung. Betina Nunnenkamp stellte die Foundation-Tochter Flore vor und wurde mit einer 8,4 Dritte. Ebenfalls Dritter wurde Jan-Dirk Gießelmann mit dem Hotline-Sohn Hudson. Alle vier fahren mit zum Bundeschampionat.

Hier sind alle Ergebnisse der vierjährigen Stuten und Wallache.

Dohnanyi heißt der Champion bei den dreijährigen Hengsten. Ein De Niro-Nachkomme, der im Besitz des Landgestüts Celle steht und bei Aalke Lübbers gezogen wurde. Die höchste Wertnote erhielt der Hengst für seine Ausbildung, eine 9,5. Janina Tietze ritt den Fuchs zu einer 8,7. Mit Abstand setzte sich Janine Drissen mit dem Fürstenball-Sohn Falihandro an zweiter Stelle. Der Hengst steht im Besitz der Züchtergemeinschaft Spönle und Heckenbücker und bekam im Schnitt eine 8,3. Eine 8,2 erhielt Deparon, ein Deveraux-Nachkomme, der im Besitz von Paul Schockemöhle steht. Seine Leistung beurteilten die Richter mit einer 8,2. Neben den dreien ist noch der viertplatzierte Zack-Sohn Zoom für die Bundeschampionate nominiert worden. Er wurde von der Schwedin Jessica Lynn Andersson vorgestellt und steht im Besitz des Landgestüts NRW.

Hier sind alle Ergebnisse zu den dreijährigen Hengsten.

Ein Wiedersehen gab es bei den vierjährigen Hengsten. Im letzten Jahr noch mit der Bronzemedaille versehen, in diesem Jahr reichte es für Gold: Devonport, ein Dancier-Ravallo-Sohn. Im letzten Jahr saß Lukas Fischer im Sattel des Hengstes, der im Besitz von Gerd Sosath steht. In diesem Jahr war es Rieke Schnieder, die den lackschwarzen Hengst zu einer 8,5 ritt. Platz zwei teilten sich Ballantines Finest, der seinen Hafer bei Christian Thelker frisst, und For Cruise, der dem Dressage Center de Horst gehört. Für eine 8,3 haben Sandra Kötter und Isabel Freese die beiden Hengste vorgestellt. Die drei Hengste wird man in Warendorf wiedersehen.

Hier geht es zu den Ergebnissen der vierjährigen Hengste.

Reservisten für das Bundeschampionat, das vom 1. bis 3. September in Warendorf stattfindet, sind Dreamliner v. Don Nobless, Ferrero v. Fürst Romancier und Braveaux v. Bordeaux.

Dressurpferde

Einen Doppelsieg fuhr Bianca Nowag bei den fünfjährigen Dressurpferden ein. Mit Fürst Oliver, einem Fürstenball-Sohn, gewann sie die Prüfung mit einer 8,4. Für den Galopp gab es von den Richtern eine 9. Der Wallach steht im Besitz von Ull Hubert. Mit Facilone, ebenfalls ein Fürstenball-Sohn, bekam sie eine 8,3. Seine Stärke, die Durchlässigkeit, belohnten die Richter mit einer 9. Besitzerin ist Ruth Kerky. Den dritten Platz teilten sich Andrea Müller-Kersten und Lukas Fischer mit einer 8,10. Müller-Kersten stellte den Belissimo M-Sohn Belaggio vor und Fischer den Don Index-Nachkomme Deep Impact. Der Hengst erhielt für seinen Trab eine 9, für den Schritt hingegen eine 7. Der Rest der Wertnoten pendelte sich zwischen 8 und 8,5 ein.

Hier sind alle Ergebnisse der fünfjährigen Dressurpferde.

Bei den sechsjährigen Dressurpferden hatte wieder ein Fürstenball-Nachkomme die Nase vorn. Die schwarze Stute hat Fidertanz zum Muttervater und erhielt ihre beste Wertnote, eine 9,0 für ihre Durchlässigkeit. Sie steht im Besitz von Johannes Westendarp, der sie auch gezogen hat. Vorgestellt wurde sie von Alexa Westendarp für eine 8,4. Hermann Burger platzierte sich mit Abstand dahinter mit einer 7,7 für den Lorenzio-Sohn Lightning. Rieke Schnieder und Sandra Kötter teilten sich Platz drei. Der schwarzbraune Hengst v. Florencio bekam für seinen Schritt eine 6,5, für den Galopp hingegen eine 9. Florenz steht im Besitz von Gerd Sosath. Von Sandra Kötter wurde der Diamond Hit-Sohn Danzador vorgestellt. Ihn bewerteten die Richter ebenfalls mit einer 7,60 im Mittel.

Hier sind alle Ergebnisse der sechsjährigen Dressurpferde.

Springpferde

Das Finale der vierjährigen Springpferde dominierte der Cascadello-Sohn Cascadello-Boy. Inga Schuurman bekam für ihre Vorstellung des Hengstes, der im Besitz von Syndicaat Rhein-Maas steht, eine 8,5. Zweiter wurde ein Hengst des Celler Landgestüts: Viscerado v.Viscount. Eine 8,4 gab es für seine Leistung unter Christopher Dittmann. Viscount steht auch als Vater im Papier der drittplatzierten Viscina, die unter Hilke Wohlgemuth im Parcours vorgestellt wurde. Die Stute, die bei Manfred Köpp gezogen wurde und auch in dessen Besitz steht, bekam eine 8,3.

Hier sind alle Ergebnisse der vierjährigen Springpferde.

Champion unter den fünfjährigen Springpferden ist Gunfire v. Grey Top. Er bekam eine 9,2 von den Richtern. Zum Sieg geritten hatte ihn Patricio Muente. Im Sattel der Silbermedaillengewinnerin, San Classica, saß Karl jun. Brocks. Er stellte die Stute für eine 8,6 vor, die Sandro Boy als Vater und Classiker zum Muttervater hat. Josch Löhden ritt den Cador-Sohn Cadell zum letzten Podiumsplatz mit einer 8,2.

Hier sind alle Ergebnisse der fünfjährigen Springpferde.

Nicht die beste Wertnote, aber die schnellste Zeit hatte der Siegerhengst bei den sechsjährigen Springpferden. Schiller bekam eine 8,5 für seine Vorstellung unter Sophie Hinners und hängte die Konkurrenz mit 41,82 Sekunden im Stechen ab. Im Gegensatz dazu triumphierte die Cristallo-Tochter Cristella mit einer 9,0, die beste Wertnote unter den Sechsjährigen überhaupt. Dafür ließ das Paar im Stechen wertvolle Zeit liegen und wurde mit 42,33 Sekunden Zweiter. Deutlich langsamer war der drittplatzierte Oliver Cordes mit der Stolzenberg-Tochter Stina. 45,31 Sekunden brauchten die beiden ehe die Uhr stoppte. Dafür war ihre Vorstellung den Richtern eine 8,7 wert.

Hier sind alle Ergebnisse der sechsjährigen Springpferde.

 

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