Die Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) zum Fall Ankerhold

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Burkhard Jung, erster Vorsitzender der Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) (© www.toffi-images.de/Collage: www.st-georg.de)

Es waren angehende Pferdewirtschaftsmeister, die nicht pferdegerechte Trainingsmethoden in der Deutschen Reitschule unter der Ägide von Warendorfs Landstallmeisterin Kristina Ankerhold gefilmt haben. Nun meldet sich der Vorsitzende der Bundesvereingung der Berufsreiter (BBR), Burkhard Jung, in der Angelegenheit zu Wort.

In einem Statement sagt Burkhard Jung:

Ich möchte mich in aller Form auch im Namen meiner Kollegen und Kolleginnen sowie der gesamten BBR von den Vorkommnissen im Landgestüt Warendorf distanzieren.

Wir lehnen Trainingsmethoden jedweder Art ab, die gegen das Wohl des Pferdes gerichtet sind. Die BBR setzt sich ein für fachgerechtes Ausbilden, denn gutes Reiten ist praktizierter Tierschutz – dabei hat der grobe Einsatz von Schlaufzügeln oder das Reiten in Rollkur nichts verloren!

Zugleich bin ich stolz auf unsere angehenden Pferdewirtschaftsmeister, die im Fall Ankerhold an der Deutschen Reitschule den Mut hatten, hinzusehen und sich für die Pferde einzusetzen. Ich hoffe sehr, dass das Geschehene vernünftig aufgearbeitet wird und mit allen Beteiligten besprochen wird.

Das Filmen und Fotografieren unter Strafandrohung zu verbieten, ist wohl weder der richtige Weg noch der Sache dienlich.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen BBR, FN, der Deutschen Reitschule und dem Landgestüt Warendorf ist unabdingbar, damit wir das Zentrum der Berufsreiterei erhalten können und mit gutem Beispiel pferdegerechten Reitens vorangehen können.

Burkhard Jung, Präsident der Bundesvereinigung der Berufsreiter

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