Doping: Steve Guerdat und Alessandra Bichsel dürfen wieder reiten

Daumen hoch – Steve Guerdat darf wieder aufs Turnier. Nino des Buissonnets allerdings noch nicht.

Gˆteborg (SWE) 26.04.2013 Weltcupfinale Springen mit Stechen (zweite Wertungspr¸fung): Daumen hoch bei Steve Guerdat (SUI) nach seinem Ritt mit Nino des Buissonets Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 R¸sselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Gesch‰ftsbedingungen (© Daumen hoch – Steve Guerdat darf wieder aufs Turnier. Nino des Buissonnets allerdings noch nicht.)

Ende vergangener Woche mussten Olympia- und Weltcupsieger Steve Guerdat (SUI) und seine Landsmännin Alessandra Bichsel sich vor dem FEI-Tribunal wegen positiver Dopingproben ihrer Pferde rechtfertigen. Offenbar gelang ihnen dies.

Denn in beiden Fällen hat das FEI-Tribunal entschieden, die vorläufigen Sperren gegen die Reiter aufzuheben. Bei Guerdats Pferden Nino des Buissonnets und Nasa sowie Bichsels Charivari hatte man die als Doping geführten Opiate Kodein und Oripavin gefunden sowie Morphin, das zu verbotener Medikation zählt. Guerdats Pferde waren in La Baule getestet worden, Charivari in Deauville.

Dennoch beschloss das FEI-Tribunal, die Sperre gegen die Reiter aufzuheben. Der Grund: „Die Entscheidung des FEI-Tribunals basiert hauptsächlich auf dem wissenschaftlichen Beweis, den die „persons responsible“ (also die Reiter) vorbringen konnten, welcher die Wahrscheinlichkeit einer Futterverunreinigung nahelegt.

Die Aufhebung der Sperre gilt allerdings nur für die Reiter. Die Pferde sind auch weiterhin von Turnieren ausgeschlossen. Das Tribunal erklärte, dass unabhängig davon, wie die verbotenen Substanzen in den Organismus der Pferde gelangten, sie nun einmal drin sind, und dass es der von der FEI eingeführten Regel entspricht, in so einem Fall eine vorsorgliche Sperre von zwei Monaten zu verhängen.

Auch betont die FEI, dass es bei dieser Entscheidung alleine um die Startberechtigungen geht. Über die weiteren Folgen, welcher die Angelegenheiten für die Reiter noch haben wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Fälle sind also noch nicht abgeschlossen.

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