Australische Dressurequipe künftig ohne Ton de Ridder

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Ton de Ridder (rechts im Bild) ist zukünftig nicht mehr als Nationaltrainer der australischen Dressurreiter tätig. (© Pauline von Hardenberg)

Ton de Ridder legt sein Amt als Nationaltrainer der australischen Dressurequipe nieder. In Zukunft möchte er sich mehr Europa zuwenden.

Die australische Dressurequipe muss sich nach einem neuen Trainer umsehen. Ton de Ridder, Nationaltrainer der Aussies, legt sein Amt nieder. Das geht aus einem Interview von Horse Magazine hervor. Der in Aachen beheimatete Ton de Ridder war für die australischen Dressurreiter Nationaltrainer, Equipechef und Berater zugleich. Zu seinen Gründen den Australiern den Rücken zu kehren sagte er, dass sich einige Dinge nicht so entwickelt haben, wie er es sich gewünscht hätte. Die Australischen Reiter sind laut Eurodressage sehr bestürzt über den Wegfall ihres Trainers. Beispielsweise beschreibt Mary Hanna es so: „Es sind dunkle Tage für die Australische Dressur“. Dennoch führt de Ridder weiterhin gute Beziehungen zu den australischen Reitern und möchte ihnen auch in Zukunft beratend zur Seite stehen. Ein offizielles Statement der Australischen FN gibt es bisher nicht.

Ton de Ridder mit Zukunftsprojekten in Europa

In Zukunft möchte sich Ton de Ridder vermehrt auf Europa konzentrieren, sich hier weiterbilden und arbeiten. Er möchte sich ein Beispiel an der europäischen Reitkultur nehmen, da man hier auch im Profilager viel mehr mit Trainern arbeite als in Australien, heißt es im Interview bei Horse Magazine. Dort würden die Reiter wochenlang nur mit den Spiegeln trainieren, was Ton de Ridder nicht für ausreichend hält. Er selbst schicke seine Töchter Julia de Ridder, die an diesem Wochenende auch bei CHIO in Aachen am Start ist,  und Jill de Ridder regelmäßig zum Training zu Isabell Werth und Monica Theodorescu. Dort würde er sich neue Ideen für das Training aneignen. Außerdem tausche er sich regelmäßig aus mit den Personen, die seine Kinder trainieren.

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