Aachen Dressage Youngstars: Kopf-an-Kopf-Entscheidung bei den Children, überragende Rose Oatley

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Beste bei den Children: Emma Blatt auf Akanthus. (© Facebook/Aachen Youngstars)

Die letzten Entscheidungen bei den Dressage Youngstars in der Aachener Albert Vahle-Halle sind gefallen. Richtig spannend wurde es bei den Children. Bei den Ponys dominierte die Deutsche Meisterin.

Die zwölf Jahre junge Rose Oatley und ihr neunjähriger Ponywallach Daddy Moon v. FS Daddy Cool haben in Aachen einmal mehr demonstriert, was für ein tolles Team sie sind. Heute in der Kür knackten sie sogar die 80 Prozent-Marke. Genauer gesagt waren es 80,217 Prozent, die sie erhielten und die ihnen den zweiten Sieg an diesem Wochenende nach dem in der FEI Einzelaufgabe bescherte. Damit war ihnen die Gesamtwertung auch nicht zu nehmen: Mit 231,51 Punkten holten sie sich mit Weile den Titel des Aachen Dressage Youngstars der Ponyreiter 2019.

Platz zwei ging mit 222,285 Punkten an ihre Mannschaftskollegin der EM in Strzegom, Shona Benner auf Der kleine Sunnyboy. Sie hatten die Plätze drei, zwei und zwei in den drei Wertungsprüfungen belegt. Heute in der abschließenden Kür kamen sie mit 75,358 Prozent aus dem Viereck.

Rang drei in der Kür belegten Pauline von Wulffen und Top Queen H, die mit Moritz Treffinger dreifaches EM-Gold 2018 gewonnen hatte. Ihre neue Reiterin trug die bunte Dunkelfuchsstute heute zu 75,308 Prozent in der Kür. Das reichte nach einer verpatzten ersten Wertung (67,286 Prozent, Rang 13) allerdings nicht mehr für eine Top-Drei-Platzierung in der Gesamtwertung.

Sozusagen Bronze holte die Dänin Josephine Gert Nielsen auf Dot Com mit 219,169 Punkten dank der Plätze fünf, fünf und vier in den drei Aufgaben. Immerhin Paulina kann sich freuen, die effektivste Aufholjagd von allen hingelegt zu haben!

Spannende U14-Entscheidung

Die U14-Jährigen auf Großpferden, die Children, waren erstmals bei den Aachen Dressage Youngstars dabei und treten nur in zwei Prüfungen gegeneinander an. Für sie gab es keine Kür.

Emma Blatt und der 13-jährige Trakehner Akanthus v. Connery waren jeweils Zweite in den beiden Wertungen. Kenya Schwierking, die dieses Jahr mit Dinos Boy Mannschaftseuropameisterin geworden war, hatte in Aachen die erst siebenjährige Oldenburger Stute Cecil v. Bordeaux gesattelt. Sie belegte Rang drei in der ersten Wertung und gewann die zweite. Doch trotz des Sieges reichten die Punkte nicht, um die 13-jährige Newcomerin Emma Blatt zu schlagen. Für sie war Aachen erst das zweite internationale Turnier, sie gewann es mit in Summe 144,667 Punkten. Bei Kenya Schwierking waren 144,448 Zähler zusammen gekommen, Platz zwei.

Den dritten Platz holten Alexander Goovaerts und Habiba vh Bloemenhof nach Belgien. Sie waren Sechste in der ersten und Vierte in der zweiten Wertungsprüfung gewesen.

Schelstraete dominiert bei den Junioren

Sehr viel eindeutiger fiel die Entscheidung bei den Junioren aus. Hier konnte die Niederländerin Micky Schelstraete, die schon im Ponysattel zahlreiche Medaillen gewinnen konnte, mit ihrem Großpferd Grand-Charmeur v. Apache alle drei Wertungsprüfungen für sich entscheiden. In Summe kam sie auf 221,303 Punkte.

Über den zweiten Platz konnte sich die Bayerin Jana Lang freuen. Sie war ja schon im Ponysattel für Deutschland bei Europameisterschaften erfolgreich gewesen und hat für die Juniorentour nun den siebenjährigen Hannoveraner Dancier-Sohn Davy Jones unter dem Sattel. Mit ihm belegte sie die Plätze drei, vier und heute Platz zwei in der Kür (73,733 Prozent).

Dritte wurde Romy Allard mit ihrer Oldenburger Stute Summer Rose, die übrigens eine Tochter von Juliette Piotrowskis Grand Prix-Pferd Sir Diamond ist. Für das Paar ist Aachen ein gutes Pflaster, hier wurden sie 2017 auch schon Deutsche Jugendmeister. Nun wurden es die Plätze fünf, zwei und drei.

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