Stockholm: Fahrer-Weltcup an Boyd Exell, Großer Preis für Jessica Springsteen

Equestrian Sport

Mal wieder unschlagbar: Boyd Exell. (© FEI)

Stockholm war nicht nur das Top Ten-Finale der Dressurreiter, sondern es wurde auch gesprungen und gefahren. Die Weltcup-Etappe der Vierspänner wurde einmal mehr zur Beute von Boyd Exell, während heute im Parcours Jessica Springsteen die Hosen an hatte.

Auch bei seinem vierten Auftritt in dieser Weltcup-Saison bleibt das Gespann des in den Niederlanden beheimatete Australiers Boyd Exell ungeschlagen. Lyon, Maastricht, Stuttgart – überall hatte Exells Quartett die Nase vorn und heute wieder. Mit 134,15 Sekunden sauste Exell durch den Kurs von Stockholm und ließ die Konkurrenz mit Weile hinter sich.

Zweiter wurde mit 140,30 Sekunden der Niederländer Koos de Ronde, gefolgt vom Belgier Glenn Geerts (145,39), der einen Abwurf hatte.

Auch Deutschland war in Stockholm vertreten. Mareike Harm war die Quotenfrau unter den sechs Teilnehmern und belegte Rang vier.

Jessica Springsteen gewinnt Großen Preis

Einen tollen Erfolg feierte die US-Amerikanerin Jessica Springsteen mit dem Sieg im Großen Preis (CSI4*) über 1,55 Meter mit Stechen. Sie hatte für das wichtigste Springen des Turniers die zehnjährige Selle Francais-Stute Volage du Val Henry v. Quidam de Revel-Cassini gesattelt, mit der sie in jüngster Zeit sehr gut unterwegs gewesen war.

Ehe sie nach Stockholm fuhren, hatten sie beim CSI4* von Samorin bei zwei Starts, einen ersten und einen zweiten Platz eingeheimst. Dann waren sie beim Weltcup-Turnier in Verona im Einsatz gewesen, wo sie eine weitere Prüfung gewannen.

Die Form bestätigten sie heute mit einem fehlerfreien Stechen in der absoluten Bestzeit von 35,53 Sekunden. Selbst von den Vier-Fehler-Ritten kam da keiner ran.

Zweiter wurde mit 35,98 Sekunden Harrie Smolders (NED) auf der elfjährigen, ebenfalls beim Selle Francais eingetragenen Une de l’Othain v. Conterno Grande-Cento.

Brasiliens Marlon Modolo Zanotelli konnte sich im Sattel der Franzosen-Stute Nummer drei, der zehnjährigen Virtuose d’Eole v. Panama Tame, über die weiße Schleife freuen (0/36,70).

Deutsche Paare waren nicht am Start. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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