CDI Achleiten: Zwei Grand Prix-Siege bleiben zuhause, Kür nach Deutschland

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Victoria Max-Theurer und Topas (© CDI Achleiten/Michael Rzepa)

Viktoria Max-Theurer dominierte die Grand Prix Special-Tour beim CDI4* Achleiten, dem Turnier ihrer Familie. In der Kür-Tour blieb der Grand Prix in Österreich und die Kür ging nach Deutschland.

Victoria Max-Theurer hatte ihren München-Sieger Topas in Achleiten gesattelt. Dass der Totilas-Sohn das Viereck mag, hatte er bereits vor ziemlich genau einem Jahr unter seiner Ausbilderin Nicole Casper bewiesen, kurz bevor er an Vicky Max-Theurer verkauft wurde. Nun gewann er sowohl Grand Prix als auch Special mit seiner neuen Reiterin mit 75,261 bzw. 76,340 Prozent. In beiden Prüfungen hatten die beiden deutlichen Vorsprung.

Victoria Max-Theurer: „Topas hat so viel Talent, er kann alles, was es für den Grand Prix und den Special braucht. Ich kann es kaum glauben, wie schnell wir zueinander gefunden haben. Er denkt schon wie ich, antizipiert, ist immer ganz bei mir und voll motiviert. Dabei ist er gleichzeitig so sensibel und aufmerksam. Wir haben einfach einen super Draht zueinander und die letzten Ergebnisse sind traumhaft, das waren vier konstante Prüfungen hintereinander. Ich kann es nur wiederholen: ich bin dankbar, dieses Pferd reiten zu dürfen!“

Zweite in beiden Prüfungen waren Florian Bacher und Fidertraum mit 72,630 bzw. 71,745 Prozent. Im Grand Prix hatten Max-Theurers Lebensgefährte Stefan Lehfellner und Roberto Carlos mit 71,848 für eine rein österreichische Spitze gesorgt. Im Special konnten sich Max-Theurers Stallreiterin Laura Strobel und Valparaiso um einen Platz verbessern und wurden mit 71,106 Prozent Dritte.

Kür

Den Grand Prix für die Kür gewannen Christian Schumach und Donna Karacho mit 70,565 Prozent – wobei der österreichische Chefrichter bei C, Thomas Lang, das Paar auf Rang zwei an erster Stelle gesehen hätte: die US-Reiterin Sarah Tubman mit dem einstigen niederländischen Dressurpferde-WM-Teilnehmer First Apple. Schlussendlich wurden es 69,544 Prozent für den Vivaldi-Sohn.

Rang drei ging nach Deutschland, an Stefanie Schatz-Weihermüller auf C’Est la Vie mit 69,326 Prozent. Die beiden waren es, die dann in der Kür die Nase vorn hatten: 75,250 Prozent, Rang eins. Christian Schumach und Donna Karacho wurden Zweite (74,390) vor Sarah Tubman und First Apple (72,320). An vierter Stelle reihten sich Anna Magdalena Scheßl und Biedermeier ein (71,020).

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