CPEDI Kronenberg: Deutsche Para-Dressurreiter auf Platz vier

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Symbolbild (© Toffi)

Beim internationalen Para-Dressurturnier im niederländischen Kronenberg schrammte die deutsche Mannschaft ganz knapp an Bronze vorbei. Den Ton gaben vor allem die Gastgeber an!

Für die Para-Dressurreiter war das Turnier in Kronenberg noch einmal ein wichtiger Formcheck vor den Paralympics in Tokio. Nach Mannheim und München war es die dritte Station auf dem Sichtungsweg – drei Turniere sind als formale Voraussetzung für einen Start bei den Paralympics vorgeschrieben. Bis Mitte Juli soll nun entschieden werden, wer es auf die Longlist schafft.

In Kronenberg traf das deutsche Team auf die Favoriten aus den Niederlanden, Dänemark und Norwegen. Und tatsächlich waren es auch die niederländischen Reiter, die am Ende im Mannschaftswettbewerb die Nase ganz vorn hatten. Mit 455,140 Prozent sicherten sich Frank Hosmar/Alphaville, Sanne Voets/Demantur Rs2, Rixt van der Horst/Findsley und Maud de Reu/Webron den Sieg.

Auf dem Silberrang landete Dänemark mit 443,386 Prozent. Mit einem hauchdünnen Vorsprung sicherten sich die Norweger mit 434,775 Prozent den dritten Platz vor dem deutschen Team, für das Heidemarie Dresing/La Boum, Regine Mispelkamp/Highlander Delight’s, Elke Philipp/Fürst Sinclair und Steffen Zeibig/Feel Good ritten. Das deutsche Quartett brachte es auf 434,317 Prozent.

Deutsche Einzelerfolge

Auch in der Einzelwertung dominierten vor allem die Reiter aus den Niederlanden, die schon bei den Europameisterschaften 2019 hoch erfolgreich gewesen waren. Auf dem Programm standen jeweils drei Prüfungen – Teamaufgabe, Einzelaufgabe und Kür – in den fünf Grades. Dennoch konnten sich auch die deutschen Reiter über einige Schleifen freuen. In Grade II überzeugten Heidemarie Dresing und ihre achtjährige Hannoveraner Stute La Boum, die sowohl die Teamaufgabe und die Kür vor der Dänin Katrine Kristensen mit Welldone Dallas gewinnen konnten.

Zweimal Platz zwei in Grade V konnten Regine Mispelkamp und ihr KWPN Wallach Highlander Delight’s erreichen. Nach Platz vier im Teamtest, steigerte sich das Paar in Einzelaufgabe und Kür noch einmal und musste nur dem niederländischen Doppel-Europameister Frank Hosmar mit Alphaville den Vortritt lassen. „Wir haben am ersten Tag gemerkt, dass Highlander eine etwas längere Vorbereitung braucht. Das hat sich dann an den Folgetagen gut bewährt“, erklärte Bundestrainer Bernhard Fliegl.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Quelle: fn-press