Exloo: Lohnender Ausflug für Helen Langehanenberg und Jil Becks

Hagen – Horses and Dreams 2019

Das erste Paar, das sich fürs Finale des Nürnberger Burg-Pokals 2019 qualifizieren konnte: Helen Langehanenberg und Vayron. (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Im niederländischen Exloo fand am vergangenen Wochenende ein CDI3* mit deutscher Beteiligung statt. Vor allem für Helen Langehanenberg und Jil-Marielle Becks war es ein schleifenreiches Wochenende.

Für die kleine Tour hatte Langehanenberg ihren Hagen-Sieger Vayron mitgenommen. Der westfälische Vitalis-Sohn hatte sich bei den Horses & Dreams souverän für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal qualifiziert.

Das war auch das letzte Turnier für den Hünen gewesen, den Helen Langehanenberg als „schüchternes Riesenreh“ bezeichnet. Exloo war nun das zweite Freiluftturnier. Den Prix St. Georges gewann das Paar mit 73,265 Prozent vor der Finnin Susanna Steinberg – übrigens eine Schülerin von Helen Langehanenberg – mit Rhapsodie und der Niederländerin Vai Bruntink, die mit Cum Laude und Ebony die Plätze drei und vier belegte.

Am nächsten Tag stand für Vayron seine erste Intermédiaire I auf dem Plan. Auch die gewann er, diesmal mit 71,824 Prozent. Vai Bruntink war hier Zweite auf Ebony (70,647) vor Susanna Steinberg (70,088).

Grand Prix-Tour an Jil-Marielle Becks

Im Grand Prix hatte Helen Langehanenberg Zukunftshoffnung Hollywood gesattelt. Der elfjährige Herzensdieb-Sohn kam mit 70,804 Prozent aus dem Viereck. Das war Platz zwei.

Davor setzen konnten sich die U25-Europameister Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite mit insgesamt 72,782 Prozent. Wobei man hier sagen muss, dass die Richterurteile stark auseinander gingen, Cornelia Hinsch bei M und Peter Holler bei B (beide GER) gaben dem Paar 75,217 bzw. 75,761 Prozent. Janine van Twist bei E (NED) hatte sie nur an fünfter Stelle mit 69,565 Prozent.

Nach dem Grand Prix hatte Helen Langehanenberg sich für einen Start im Grand Prix Special entschieden, den sie mit 70,468 Prozent gewinnen konnte. An zweiter Stelle fand sich der in den Niederlanden beheimatete Australier Tristan Tucker auf Zephir O wieder (69,128), gefolgt von Emma Hindle (GBR) mit Diesel (66,659).

Die Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite gingen in der Kür an den Start und holten hier mit 77,965 einigermaßen überlegen den Sieg – diesmal waren sich die Richter auch einig. Platz zwei blieb in den Niederlanden dank Lucie Louws auf Evito (74,805). Spaniens Juan Manuel Vidal Testal reihte sich auf Dulce Sueno an dritter Stelle ein (69.060).

Niederländer dominieren U25-Tour

Sowohl in der Intermédiaire II als auch im Grand Prix der U25-Tour war kein Vorbeikommen an Jsamien de Koeyer mit Esperanza. Nach 75,382 Prozent in der Inter II folgten 70,743 Prozent im Grand Prix.

Einzige deutsche Starterin war Alexa Westendarp mit ihrem bewährten Der Prinz, der mit 68,971 Prozent Dritter der Inter II war und anschließend im Grand Prix Platz vier mit 67,026 Prozent belegte.