Fabienne Müller-Lütkemeier und Valesco preschen zum Sieg im Aachener 4*-Grand Prix

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Fabienne Müller-Lüütkemeier, CHIO Aachen 2021 (© CHIO Aachen)

Die beiden sind schon gemeinsam Mannschaftswelt- und Europameister geworden: Fabienne Müller-Lütkemeier und Helen Langehanenberg. Heute waren sie die beiden ersten Siegerinnen im Dressurviereck in Aachen.

Erst kurz vor dem CDIO bekamen Fabienne Müller-Lütkemeier und Valesco von Bundestrainerin Monica Theodorescu das O.K. für die Soers, dann blieben sie gleich als erste Starter auch die besten. Auf dem zehnjährigen Westfalen v. Vitalis-Douceur der bereits für das Finale im Lousidor Preis qualifiziert ist, erhielt Müller-Lütkemeyer 74,174 Prozent. Die Richterurteile schwankten mal wieder beträchtlich, der Richter bei  H, Yuri Romanov, sah das das Paar nur auf Platz zehn, zwei Kollegen auf Rang eins, einer auf Platz zwei, Katrina Wüst auf Rang vier.

Kurzentschlossen und siegreich

Rang zwei ging nach Dänemark. Anna Kasprzak meldete sich nach vier Jahren Schwangerschafts- und Corona-Pause mit 73,935 Prozent zurück in der Soers. Mitgebracht hatte sie den Westfalen-Wallach Rock Star v. Rockwell, für den dies eine neue persönliche Bestleistung auf internationalem Parkett war.

Dritte wurde die Niederländerin  Emmelie Scholtens mit ihrem Championatspferd Desperado mit 73,739 Prozent.

Von 23 Pferden gingen 15 mit einer Note von mehr als 70 Prozent aus dem Viereck – das Niveau des Viersterne-Grand Prix in der Aachener Soers war beachtlich.

Die Ergebnisse finden Sie hier.

„Charakterlich ein Traum“

Die erste Nationalhymne auf dem Dressurviereck erklang für eine Reiterin, die sie schon oft gehört hat. Für ihr Pferd war es eine Premiere in Aachen. Schöne Scarlett hieß die Siegerin im Prix St- Georges, die mit 76,327 unter Helen Langehanenberg die erste Prüfung der  Kleinen Tour gewann. Die achtjährige dunkelbraune Scolari-Londonderry-Tochter strahlte das gewisse Etwas aus, mit dem sie nicht nur ihrem Namen alle Ehre machte, sondern ohne das auch die ganz große Karriere meist nicht gelingt. Die Atmosphäre des CDIO steckte sie locker weg: „Sie war völlig unbeeindruckt“, sagte Helen Langehanenberg, „sie ist charakterlich einfach ein Traum.“

Zweiter wurde Frederic Wandres mit Quizmaster (75,059), gefolgt von der Niederländerin Emmelie Scholtens auf Indian Rock (74,50).

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